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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayNewsblog zum Krieg in der Ukraine
Russische Militärflugzeuge – Südkorea schickt Kampfjets los
Aktualisiert am 26.08.2026 - 07:22 UhrLesedauer: 12 Min.
Russische Kampfjets dringen in Südkoreas Luftverteidigungszone ein. Lawrow wird auf offener Bühne kritisiert. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Mittwoch, 26. August
Südkorea schickt wegen russischer Militärflugzeuge Kampfjets los
Russische Militärflugzeuge sind nach Angaben Seouls in die südkoreanische Luftverteidigungszone eingedrungen. Als Reaktion habe die Luftwaffe Kampfjets losgeschickt, teilte das südkoreanische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Der südkoreanische Luftraum sei nicht verletzt worden.
Die Luftverteidigungszone eines Landes ist größer als sein Luftraum und bezeichnet die Zone, in der aus Gründen der militärischen Luftverteidigung durchquerende Flugzeuge überwacht werden.
Dienstag, 25. August
Papst-Sprecher kritisiert Kreml
Der Außenbeauftragte des Vatikans, Erzbischof Paul Richard Gallagher, hat bei einem Treffen mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow in Moskau ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gefordert. "Es muss klar sein: Dieser Krieg muss enden", sagte Gallagher, während er neben Lawrow stand. Er beklagte die jüngste Ausweitung der Gewalt sowie immer mehr getötete Zivilisten in dem Konflikt. Der Heilige Stuhl verfolge das mit tiefer Besorgnis und bestehe auf der Einhaltung des Völkerrechts. Es brauche so schnell wie möglich Frieden.
Dieser Konflikt sei militärisch nicht zu lösen, sondern nur auf politisch-diplomatischem Weg, sagte Gallagher. Der Geistliche forderte die Aufnahme "echter Verhandlungen" mit internationaler Unterstützung und betonte, dass Papst Leo XIV. und der Vatikan bereit seien, ihre Dienste zur Verfügung zu stellen. Gallagher appellierte an Kiew und Moskau, sich offen für einen Dialog zu zeigen. Je länger der Konflikt dauere, desto schwieriger werde es, zu einer Lösung und einer Aussöhnung zu kommen. Das Leiden von Millionen müsse aufhören.
Gallagher und Lawrow sagten, dass es trotz unterschiedlicher Ansichten in vielen Fragen auch Gemeinsamkeiten gebe. Moskau sei bereit, politische Konsultationen auf Ebene der Vizeaußenminister wieder aufzunehmen, sagte Lawrow. Die Position des Vatikans zum Ukraine-Konflikt lobte er als ausgewogen. Moskau schätze zudem die Lösung einiger schwieriger humanitärer Fragen durch den Heiligen Stuhl. Gallagher ist im Vatikan zuständig für internationale Beziehungen, er wird oft als Außenminister des Vatikans bezeichnet. Zuletzt hatte er Russland im Herbst 2021 besucht. Die Ukraine hat der gebürtige Brite auch schon mehrfach besucht, zuletzt in diesem Sommer.
Russland meldet Angriffe auf Frachter und Tanker im Schwarzen Meer
Russische Streitkräfte greifen im Schwarzen Meer ein Frachtschiff und einen Tanker an. Dies meldet die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Angaben lassen sich von der Nachrichtenagentur Reuters nicht unabhängig überprüfen.
Russland greift ukrainischen Grenzübergang zu Moldau an
Russland hat einen ukrainischen Grenzübergang zu Moldau angegriffen und schwer beschädigt. Der Auto-Kontrollpunkt Vynohradivka wurde offenbar mit Shahed-Drohnen getroffen, berichtet der ukrainische Grenzschutz. Der Grenzverkehr ist an dieser Stelle aktuell gesperrt, Moldau sei informiert worden.
Bereits in der vergangenen Woche wurde ein Grenzübergang zwischen der Ukraine und Moldau angegriffen. Damals wurde der Kontrollpunkt Tabaky getroffen und für den Passagier- und Fahrzeugverkehr gesperrt.
Zwei Tote und Brand in russischer Ölraffinerie nach Drohnenangriff
Nach einem Drohnenangriff in der südrussischen Region Krasnodar ist Behördenangaben zufolge eine Ölraffinerie in Brand geraten. Durch herabfallende Trümmerteile seien in der Umgebung zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden, teilte Regionalgouverneur Wenjamin Kondratjew über den Kurznachrichtendienst Telegram mit.
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Die Raffinerie ist eine der größten Erdölverarbeitungsanlagen in Südrussland und verarbeitet jährlich rund 6,25 Millionen Tonnen Rohöl. Das sind rund zwei Prozent der russischen Raffinerieproduktion. Bereits in der Vergangenheit hatte die Ukraine die Anlage angegriffen.
"Koalition der Willigen" unbeeindruckt von Moskaus Drohungen
Die westlichen Unterstützer der Ukraine zeigen sich von den anhaltenden Drohungen Russlands unbeeindruckt. Die Ukraine müsse "in ihrem Kampf zur Verteidigung ihrer Souveränität, Freiheit und territorialen Unversehrtheit" weiter unterstützt werden, teilten Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Andy Burnham in einer Mitteilung nach einer Videoschalte der sogenannten "Koalition der Willigen" als Co-Gastgeber mit.
Die Ukraine habe das "ureigene Recht", sich gegen den russischen Angriffskrieg zu verteidigen, hieß es in der gemeinsamen Stellungnahme. "Unverantwortliche Drohungen seitens Russlands" würden der Unterstützung der Ukraine durch die europäischen Länder keinen Abbruch tun. Man sei entschlossen, "die militärische Unterstützung für die Ukraine zu erhöhen, als besonders dringliche Aufgabe die Flugabwehr der Ukraine zu stärken, die Zusammenarbeit mit ihrer Rüstungsindustrie zu verbessern und einschlägige Technologien zu teilen", hieß es weiter.
Die Regierung in London genehmigte den Antrag Selenskyjs für den Bau von weitreichenden Marschflugkörpern mit britischer "Storm Shadow"-Technologie. In Moskau sorgte die Ankündigung bereits am Morgen für harsche Kritik: Kremlsprecher Dmitri Peskow warf London vor, mit den Scalp-Plänen "methodisch und regelmäßig Öl ins Feuer" des Kriegs zu gießen. Russland droht demnach mit "einer Zerstörung der entsprechenden Objekte". Großbritanniens Premier Burnham bezeichnete die russischen Drohungen hingegen als "unerhört".
Scheitern Kanye-West-Konzerte in Russland?
Wenige Tage nach der Ankündigung geplanter Konzerte des umstrittenen US-Rappers Ye im russischen Sankt Petersburg stehen die Auftritte vor dem Scheitern. Es seien keine Verträge zur Anmietung des Stadions unterzeichnet worden, teilte die Gazprom Arena auf ihrer Webseite mit. "Dementsprechend kann das Konzert nicht auf unserem Gelände stattfinden", hieß es.


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