Bruttoinlandsprodukt im Euroraum: Eurozone wächst im zweiten Quartal stärker als zunächst geschätzt
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Dem EU-Statistikamt Eurostat zufolge wuchs das Bruttoinlandsprodukt der Euro-Länder zuletzt kräftiger. Grund ist ein besonders starkes Wachstum in Irland.
Quelle: DIE ZEIT,
AFP,
iyf
7. September 2026, 12:30 Uhr
Artikelzusammenfassung
Eurostat hebt das Wachstum im Euroraum an. Im zweiten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt von April bis Juni gegenüber dem Vorquartal um 0,6 Prozent statt der zunächst geschätzten 0,4 Prozent. Ausschlaggebend für die Korrektur war vor allem Irland, wo die Wirtschaftsleistung nach einem Rückgang im ersten Quartal nun um 10,2 Prozent zulegte und stark von Pharma-Exporten abhängt. Für Deutschland veranschlagt Eurostat ein Plus von 0,3 Prozent, das den Zahlen des Statistischen Bundesamtes entspricht. In Österreich sank die Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent, während Frankreich und Belgien kein Wachstum erzielten.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Das EU-Statistikamt Eurostat hat seine Schätzung des Wirtschaftswachstums im zweiten Quartal leicht nach oben korrigiert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum sei zwischen April und Juni im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 Prozent gestiegen, teilte die Behörde mit. Die Schätzung zuvor war von einem Wachstum von 0,4 Prozent ausgegangen.
Besonders Irland sei den Angaben zufolge mit einem starken Wachstum für die Korrektur verantwortlich. Dort sei die Wirtschaftsleistung um 10,2 Prozent gestiegen. Das irische BIP ist stark von Pharma-Exporten abhängig und schwankt teils deutlich. Im ersten Quartal war die dortige Wirtschaftsleistung noch um 7,8 Prozent gesunken.
Für Deutschland gehen die EU-Statistiker von einem Wachstum von 0,3 Prozent aus. Das entspricht den Schätzungen des Statistischen Bundesamtes. In Österreich ging die Wirtschaftsleistung hingegen um 0,1 Prozent zurück, Frankreich und Belgien konnten nicht an Wachstum gewinnen.