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Ukraine-Krieg: Drohnen explodieren in Republik Moldau

3 hours ago 2

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Newsblog zum Krieg in der Ukraine

Fünf Drohnen explodieren in Republik Moldau


Aktualisiert am 03.10.2026 - 09:59 UhrLesedauer: 22 Min.

 Auf dem Territorium der Republik Moldau schlugen mehrere solcher Drohnen ein.Vergrößern des Bildes

Eine russische Geran-Drohne auf einem Telegram-Video: Auf dem Territorium der Republik Moldau schlugen mehrere solcher Drohnen ein. (Quelle: Screenshot / Telegram)

Litauen schließt den größten Flughafen des Landes zeitweise. Fünf Drohnen schlagen in der Republik Moldau ein. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Samstag, 3. Oktober

Flughafen in Vilnius wegen Drohnensichtung zeitweise geschlossen

Litauen hat eine amtliche Warnung vor Luftangriffen für die Region Vilnius herausgegeben. Der Flughafen der litauischen Hauptstadt musste am Samstagmorgen zeitweise schließen, nachdem sich eine Drohne aus Belarus genähert haben soll. Das gab das Verteidigungsministerium in Vilnius bekannt.

In der Region stationierte Kampfflugzeuge der Nato waren kurzzeitig aufgestiegen, konnten allerdings keine Drohne im Luftraum identifizieren. Auch der Betrieb am Flughafen Vilnius wurde nach etwa 45 Minuten wieder freigegeben.

Moldau: Fünf Drohnen eingeschlagen und explodiert

In der Nacht zum Samstag haben laut Angaben des moldauischen Verteidigungsministeriums fünf Drohnen den Luftraum des Landes zwischen Rumänien und der Ukraine verletzt. Sie seien in verschiedenen Regionen des Landes abgestürzt und explodiert. Fragmente wurden in der Nähe von Căușeni, Dubovca in Hîncești, Crocmaz in Ștefan Vodă und zwischen Delacău und Puhăceni in Anenii Noi gefunden.

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In der Nähe von Crocmaz verursachte eine Explosion in einem Weinberg einen Vegetationsbrand und beschädigte Fenster an einer nahegelegenen landwirtschaftlichen Einrichtung. In dieser Woche explodierten mehrmals Drohnen während russischer Angriffe auf die Ukraine in der Republik Moldau.

Ex-General: Ukraine steht "härtester Winter" bevor

Angesichts der zunehmend eskalierenden russischen Angriffe auf die Ukraine warnt der ehemalige finnische General Pekka Toveri vor dem "härtesten Winter" im bisherigen Kriegsverlauf. Im Gespräch mit dem "Münchner Merkur" erklärt der Ex-General, Putin stehe unter erheblichem innenpolitischem Druck. "Putin weiß, dass er diesen Krieg gewinnen muss", so Toveri.

An der Front habe sich die Invasion in einen Stellungskrieg verwandelt, so der Militär. Russlands Bodenangriffe würden weitestgehend ins Leere laufen, zuletzt habe die Ukraine mehr Territorium befreien können, als Russland erobere. "Deshalb wird Putin alles ins Feuer werfen, was er hat", so Toveri. Er erwartet Auswirkungen für die Ukraine, aber auch für ihre Unterstützer in Europa in Form von hybriden Angriffen.

Oligarchen helfen dem Staatshaushalt

Russlands reichste Geschäftsleute haben in diesem Jahr mehr als ein Prozent der Staatsausgaben über "freiwillige" Kriegsspenden gedeckt. Das geht aus Unterlagen zum russischen Staatshaushalt hervor. Im März hatte laut der Nachrichtenagentur Reuters Präsident Putin Oligarchen um Spenden gebeten.

An dem nicht öffentlichen Treffen mit Putin nahmen laut Reuters führende russische Unternehmer teil. Die meisten von ihnen stehen unter westlichen Sanktionen. Die vollständige Teilnehmerliste wurde nicht veröffentlicht. Putin sagte im September, nach dem Treffen seien "Hunderte Milliarden" Rubel gespendet worden.

Ukraine legt russischen Geheimplan vor

Russland soll vorhaben, die Energieinfrastruktur der Ukraine weitgehend zu zerstören. Kiew will einen Geheimplan erhalten haben.

Recherche: So reisen Putins Vertraute

Ein russisches unabhängiges Investigativmedium hat Reisen der Kreml-Elite untersucht. Die Familie von Putin steht ganz oben bei der Nutzung von Privatjets.

Freitag, 2. Oktober

Klitschko: Russland "reißt Kiew auseinander"

"Der Feind reißt Kiew auseinander": Bürgermeister Vitali Klitschko hat die Lage in der ukrainischen Hauptstadt nach russischen Angriffen auf eine wichtige Brücke als "sehr dramatisch" beschrieben. "Es ist nicht mehr möglich, so zu tun, als ob wir jetzt noch so wie in Friedenszeiten leben könnten", schrieb Klitschko am Freitag im Onlinedienst Telegram, nachdem die Sperrung der Südbrücke über den Fluss Dnipro zu Chaos in seiner Stadt geführt hatte.

Selenskyj: Putin hat "alle Beschränkungen aufgegeben"

Russlands Präsident Wladimir Putin soll seinem Militär angeordnet haben, bisherige Beschränkungen bei Luftangriffen auf die Ukraine fallen zu lassen. Das sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj der "Financial Times". Er beruft sich dabei auf Erkenntnisse ukrainischer Geheimdienste und abgefangene Kommunikation aus dem Kreml. Putin habe demnach im September deutlich gemacht: "Es gibt jetzt keine Regeln mehr."

Seitdem habe Russland seine Angriffe auf zivile Ziele deutlich ausgeweitet, sagte Selenskyj. Getroffen worden seien unter anderem Schulen, Krankenhäuser, Rechenzentren und Energieanlagen. Die zugrunde liegenden abgehörten Gespräche wurden nicht veröffentlicht und lassen sich unabhängig nicht überprüfen. Russland bestreitet weiterhin, gezielt zivile Einrichtungen anzugreifen.

Russischer Angriff trifft Kiews wichtigen Brückenverkehr

Russland hat seine Angriffe auf eine wichtige Verkehrsverbindung in Kiew fortgesetzt. In der Nacht zum Freitag wurde die Pivdennyi-Brücke über den Dnipro erneut getroffen, nachdem bereits am Donnerstag mehrere Drohnen in der Nähe ihrer Stützkonstruktion und auf der Fahrbahn eingeschlagen waren. Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge ist die Brücke derzeit in beide Richtungen gesperrt.

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