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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayNewsblog zum Krieg in der Ukraine
"Softwareproblem": Rubio weist Selenskyj-Vorwurf zurück
Verzögerte Lieferungen von Patriot-Raketen verschärfen die Spannungen zwischen der Ukraine und den USA. Rubio widerspricht der Ukraine. Alle Nachrichten im Newsblog.
Montag, 19. Oktober
Rubio widerspricht der Ukraine
US-Außenminister Marco Rubio hat Anschuldigungen aus der Ukraine über zurückgehaltene Informationen zurückgewiesen. "Es gab keine Unterbrechung", sagte er vor Reportern in Usbekistan. Er zeigte sich vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj irritiert.
Selenskyj hatte heute beklagt, abermals nicht von den Partnern seines Landes vor russischen Angriffen vorgewarnt worden zu sein. Rubio zeigte sich darüber unwissend. Zugleich sagte er, es habe "vor einigen Nächten ein Softwareproblem" beim ukrainischen Frühwarnsystem gegeben. Daraufhin habe das für Europa zuständige US-Militärkommando Eucom den Sachverhalt untersucht.
Allerdings schwächte die ukrainische Luftwaffe Selenskyjs Kritik wenig später ab. Luftwaffensprecher Jurij Ihnat erklärte im örtlichen Nachrichtenfernsehen, dass in der Nacht keine rechtzeitige Warnung vor der ersten Welle ballistischer Raketen erfolgt sei. Demnach gab es jedoch vor der zweiten Angriffswelle eine Information von den Verbündeten. Dies sei bereits mehrfach der Fall gewesen. Zur möglichen Ursache machte Ihnat keine Angaben.
Selenskyj: 16 russische Raketen auf Kiew – ohne Vorwarnung
Russland hat in der Nacht Kiew und die umliegende Region mit 16 ballistischen Raketen angegriffen. Dabei seien auch eine Klinik, eine Schule, eine U-Bahn-Station und Wohngebäude beschädigt worden. Zudem habe Russland mehr als 200 Drohnen eingesetzt. Das schreibt Präsident Selenskyj auf der Plattform X und kritisiert, dass die Ukraine erneut keine frühzeitige Warnung von ihren Partnern erhalten habe.
Nach russischen Angriffen in der Nacht und am Morgen in mehreren ukrainischen Regionen wurden mehr als zehn Energieinfrastrukturanlagen beschädigt. Als Folge waren wohl mindestens 550.000 Familien ohne Strom. Selenskyj warf Russland vor, den Krieg durch weitere Angriffe in die Länge zu ziehen, und forderte die Partner auf, die Ukraine bei der Luftverteidigung weiter zu unterstützen.
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USA halten bereits bezahlte Patriot-Raketen für Ukraine zurück
Die USA verzögern nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Lieferung bereits bezahlter Patriot-Abfangraketen. Washington habe im Rahmen der Nato-Initiative Purl bislang nur einen Teil der bestellten Raketen freigegeben, sagte Selenskyj am 18. Oktober in einem Interview mit "Bloomberg". Derzeit lieferten die USA lediglich zwölf Raketen pro Monat. Das entspricht etwa einem Viertel der Menge unter Ex-Präsident Joe Biden.
Dadurch verschärft sich die angespannte Versorgungslage der Ukraine. Patriot-Systeme sind entscheidend, um russische ballistische Raketen abzufangen. Selenskyj erklärte zudem, er habe den USA angeboten, ukrainische Angriffe auf die russische Diesel-Infrastruktur auszusetzen, wenn sie im Gegenzug zusätzliche Abfangraketen erhielten. Bisher gibt es keine öffentliche Bestätigung seiner Angaben vonseiten der US-Regierung.
U-Bahn-Station in Kiew beschädigt
Bei einem russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko eine U-Bahn-Station auf dem linken Flussufer beschädigt worden. Eine 21-jährige Frau sei bei dem Angriff ums Leben gekommen, drei weitere Menschen seien verletzt worden, teilt Klitschko auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.
Putin möchte offenbar Ukraine-Gipfel mit Xi und Trump
Der russische Präsident Wladimir Putin hat einem Zeitungsbericht zufolge offenbar ein Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping vorgeschlagen, um ein Ende des vierjährigen Ukraine-Krieges zugunsten Moskaus auszuhandeln. Das Treffen solle im kommenden Monat stattfinden, berichtete das "Wall Street Journal" am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf einen ehemaligen russischen Geheimdienstmitarbeiter.
Der Vorschlag gehe auf ein Telefonat zwischen Putin und Trump vom 9. Oktober zurück. Bei dem Gespräch sei zudem eine Vereinbarung getroffen worden, dass die USA russischen Diesel kaufen und dessen Verkauf auf dem Weltmarkt erleichtern sollen.
Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte der Zeitung, dass über eine mögliche Zusammenkunft diskutiert werde. "Es gibt noch keine klaren Vorstellungen über das Treffen selbst oder dessen mögliche Tagesordnung, obwohl alle drei Parteien die hypothetische Möglichkeit anerkennen, dass ein solches Treffen stattfindet", sagte er dem Blatt.
Ein Toter nach Bombenangriff auf Kiew
Bei einem russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko ein Mensch ums Leben gekommen. Wie Klitschko auf dem Kurznachrichtendienst Telegram weiter mitteilt, wurden zwei weitere Personen nach dem Angriff verletzt. Zudem seien bei dem Angriff eine medizinische Einrichtung und ein Nichtwohngebäude beschädigt worden.
Selenskyj warnt vor neuem US-Kurs
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt vor einer weiteren Annäherung der USA an Russland. "Sollten sich die USA an die Seite Russlands stellen, können wir nicht überdauern", sagte Selenskyj in einem Interview des Senders NBC. Ein Entzug der bisherigen US-Unterstützung für Kiew wäre "ein historischer Fehler, eine große Tragödie". Lesen Sie hier mehr dazu.


4 days ago
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