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Katholische Bischöfe beten mit Trump – Vatikan reagiert scharf

10 hours ago 14

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"Höchst unangebracht"

Katholische Geistliche beten mit Trump – Vatikan reagiert deutlich


Aktualisiert am 23.10.2026 - 22:37 UhrLesedauer: 1 Min.

 Das Verhältnis des Präsidenten zum Papst ist belastet.Vergrößern des Bildes

Donald Trump umgeben von Geistlichen: Das Verhältnis des Präsidenten zum Papst ist belastet. (Quelle: X/White House)

Ein Gebet am Schreibtisch des Präsidenten wird als Wahlkampf-Clip verbreitet. Rom setzt eine klare Grenze.

Zwölf Tage vor den US-Midterms haben mehrere amerikanische Bischöfe im Oval Office mit Präsident Donald Trump gebetet. Der Vatikan verurteilte das Treffen scharf: Ein Kirchenvertreter aus Rom bezeichnete es als "höchst unangemessen und eine Beleidigung für Papst Leo XIV.". Darüber berichtet der katholische Journalist Christopher Hale in seinem Newsletter "Letters from Leo".

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Erzbischof James Golka aus Denver stand neben Trump am Resolute Desk und sprach das Gebet. "Wir erheben heute unseren Präsidenten vor dir", betete Golka, während die anwesenden Bischöfe die Köpfe senkten. Das Erzbistum Denver erklärte anschließend, Golka habe "Gottes Segen auf den Präsidenten und unser Land" erbeten und die Gläubigen eingeladen, "für unser Land und seine Anführer zu beten". Das Video wurde unmittelbar danach vom Wahlkampf-Account Trumps verbreitet.

Golka hatte Papst Leo gegen Trump verteidigt

Mit Golka waren Bischof Edward Burns (Dallas), Bischof Scott Bullock (Rapid City) und der emeritierte Erzbischof Joseph Naumann beim Präsidenten. Organisiert wurde das Treffen von einem Mitarbeiter der konservativen Heritage Foundation.

Die US-Bischofskonferenz (USCCB) stellte klar, sie habe an der Organisation "keinerlei Anteil" gehabt. Das Lehrschreiben der amerikanischen Bischöfe hält ausdrücklich fest, die Kirche dürfe "keinen Kandidaten oder keine Partei unterstützen".

Besonders auffällig: Erzbischof Golka hatte erst wenige Wochen zuvor Papst Leo XIV. gegen Trumps öffentliche Kritik verteidigt – mit dem Argument, die Rolle des Papstes sei "pastoral, nicht politisch". Das Verhältnis zwischen dem Vatikan und der Trump-Administration gilt als nachhaltig belastet.

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