Tatverdächtiger Abdul B.: CSD-Attentäter Abdul B. gehörte salafistischer Gruppe an
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Der Berliner Senat hat veröffentlicht, dass Abdul B. zeitweise einer salafistischen Gruppe angehörte. Dem Berliner Verfassungsschutz war er bereits seit 2021 bekannt.
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
akm
29. Juli 2026, 12:15 Uhr
Artikelzusammenfassung
Der Berliner Senat legt im Fall Abdul B. nach. Im Innenausschuss zeichnete Innensenatorin Iris Spranger das Bild eines Mannes, der sich spätestens seit 2021 immer tiefer in die salafistische Szene hineinschob, dort nicht nur mitlief, sondern missionarisch unterwegs war – klassisches Recruiting im Ideologie-Backend des Islamismus. Dem Verfassungsschutz war er seit November 2021 bekannt, was die Chronologie der Behördenkontakte schärfer konturiert und zugleich die alte, unerquicklich vertraute Frage aufwirft, wie sichtbar Gefahr sein muss, bevor der Staat vom Beobachten ins Handeln umschaltet. Schon zuvor war Abdul B. bei der Polizei mit einem bunten, alles andere als harmlosen Delikt-Portfolio aufgefallen: Körperverletzung, Betrug, Raub, Beleidigung – kein gutes Vorprogramm, eher ein düsterer Trailer. Der Fall wirkt damit wie ein weiterer Crashkurs in Radikalisierungsdynamiken, Sicherheitsarchitektur und der bitteren Erkenntnis, dass Warnsignale oft lange auf Sendung sind, bevor die Öffentlichkeit den Podcast dazu hört.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Der Berliner Senat hat weitere Informationen über den islamistischen Attentäter Abdul B. veröffentlicht. Demnach gehörte er einer salafistischen Gruppe an, die missionierend unterwegs war, also weitere Anhänger anwarb. Das sagte die Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD) im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Seit 2021 sei bei ihm ein zunehmender Prozess der Radikalisierung festzustellen gewesen.
Dem Berliner Verfassungsschutz war Abdul B. demnach seit November 2021 bekannt. Seitdem habe er sich in der salafistischen Szene bewegt, sagte Spranger. Bei der Polizei fiel er seit 2019 mit Delikten wie Körperverletzungen, Betrug, Raub und Beleidigungen auf.