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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayAnschlag auf Oligarchen in Monaco
Sie wurde von Interpol gesucht – jetzt ist die Verdächtige wohl tot
Aktualisiert am 07.07.2026 - 11:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Sie soll für den Anschlag auf einen Oligarchen in Monaco verantwortlich sein. Jetzt wurde die Hauptverdächtige offenbar tot aufgefunden.
Eine Verdächtige im Fall des Bombenanschlags auf den ukrainischen Oligarchen Wadym Jermolajew in Monaco wurde offenbar erschossen in Kiew aufgefunden. Die Leiche der Frau sei am Montag gegen 23 Uhr entdeckt worden, berichtet das ukrainische Online-Portal "Pravda".
Die 39-jährige Ukrainerin Anastasija B. wurde zuvor mit internationalem Haftbefehl von Interpol gesucht. Dabei wurde auch eine von ihr angemietete Wohnung im hessischen Main-Taunus-Kreis durchsucht. Gegen sie wurde wegen versuchten Mordes, der Platzierung eines Sprengsatzes mit krimineller Absicht sowie Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung ermittelt.
Anastasija B. wurde verdächtigt, den Bombenanschlag auf Jermolajew verübt zu haben, bei dem der Geschäftsmann und zwei weitere Personen teils schwer verletzt worden waren. Sie wurde offenbar durch Videoaufnahmen am Tatort identifiziert, auch ihr Auto mit deutschem Kennzeichen sei gesehen worden. Bei der Tat soll sie sich als Mann verkleidet und einen Rucksack mit einer Bombe im Foyer von Jermolajews Wohnhaus platziert haben.
Jermolajew wurde in Dnipro, in der ehemaligen Sowjetunion, geboren und liegt laut "Forbes" auf Platz 23 der vermögendsten Menschen der Ukraine. Ihm werden zahlreiche wirtschaftliche Verbindungen zum Putin-Regime zugeschrieben. Seit Dezember 2023 unterliegt er Sanktionen aus Kiew, offenbar weil er ungeachtet der russischen Besatzung seinen Alkoholhandel auf der Halbinsel Krim fortführte.
Jermolajew soll zu einer elitären Gruppe von Unternehmern gehören, die kurz nach Beginn des Angriffskrieges Russlands die Ukraine verlassen haben und ihren Wohnsitz ins Fürstentum Monaco verlagerten.
Laut "Pravda" sollen bereits zwei weitere Verdächtige festgenommen worden sein. Einer von ihnen arbeite im ukrainischen Nachrichtendienst, der andere sei ehemaliger Polizeibeamter.


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