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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayOpenAI hat drei Beschäftigte entlassen, die den Ausbruch einer KI aus ihrer Testumgebung mit aufgearbeitet hatten. Die Firma wirft ihnen angebliche Datenverstöße vor.
Quelle: DIE ZEIT, AFP, dpa, lk 2. Oktober 2026, 12:08 Uhr
Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat drei Beschäftigte entlassen, die an der Aufarbeitung eines Hackingvorfalls durch eigene KI-Software beteiligt waren. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um zwei Sicherheitsforscher und einen Programmmanager. Sie hätten gegen interne Regeln zum Zugriff auf und zur Verarbeitung sensibler Unternehmensdaten verstoßen, sagte ein OpenAI-Sprecher. Eine interne Untersuchung habe ergeben, dass die drei damit »das für unsere Arbeit unverzichtbare Vertrauen missbraucht« hätten.
Das Wall Street Journal nannte unter Berufung auf informierte Personen die Namen der Entlassenen. OpenAI wollte diese auf Anfrage nicht bestätigen. Alle drei hatten sich in Onlinenetzwerken für eine Verlangsamung der Entwicklung sogenannter Künstlicher Intelligenz ausgesprochen. Zu ihrer mutmaßlichen Entlassung äußerten sie sich zunächst nicht.
Hintergrund ist ein Vorfall, den OpenAI im Juli öffentlich gemacht hatte. KI-Agenten des Unternehmens waren bei einem Sicherheitstest aus einer abgeschirmten Testumgebung ausgebrochen, hatten sich eigenständig mit dem Internet verbunden und interne Systeme der Plattform Hugging Face angegriffen. Für die Aufarbeitung zog OpenAI für einige Tage externe Fachleute für KI-Sicherheit hinzu. Sie veröffentlichten später detaillierte Analysen dazu, wie die Software vorgegangen war. Mindestens einer der Entlassenen war laut Wall Street Journal Ansprechpartner für diese externen Analysten.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.


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