PROTECT YOURSELF with Orgo-Life® QUANTUM TECHNOLOGY
Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayAktualisiert am 30.09.2026 - 19:32 UhrLesedauer: 4 Min.
Im Cockpit sticht nach Angaben Israels einer der Piloten auf seinen Kollegen ein, das Flugzeug geht in den Sturzflug. Dass eine Katastrophe verhindert wird, soll auch Passagieren zu verdanken sein.
Nach dem gewaltsamen Vorfall im Cockpit eines Flydubai-Flugs auf dem Weg nach Tel Aviv geht die israelische Regierung von einem versuchten Terroranschlag aus. Nach Angaben des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu stach einer der Piloten mit einem Messer auf seinen Kollegen ein, als die Maschine sich am Morgen Israel näherte. Er habe offenbar vorgehabt, das Flugzeug mit den Passagieren zum Absturz zu bringen, sagte Netanjahu. Verteidigungsminister Israel Katz sprach vom "Versuch eines dschihadistischen Anschlags", der nur dank des Mutes israelischer Passagiere vereitelt worden sei.
Der Angreifer konnte nach Angaben der israelischen Regierung und von Passagieren überwältigt werden. Das in Dubai gestartete Flugzeug konnte im saudi-arabischen Tabuk notlanden. Das Steuer hatte nach Angaben der staatlichen emiratischen Fluggesellschaft Flydubai eine zweite Besatzung übernommen, die in der Kabine mitreiste. Am Abend wurden die Passagiere an Bord einer Ersatzmaschine sicher zum Flughafen Tel Aviv gebracht, wo Angehörige sie in die Arme schlossen.
Flugzeug setzte Notfall-Codes ab
Der Flughafen Tabuk teilte mit, der Kapitän und der erste Offizier seien mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Angaben über weitere Verletzte gab es zunächst keine. Alle Passagiere und die Crew seien in Sicherheit, erklärte Flydubai.
Zuvor war berichtet worden, die Maschine habe zunächst den Code 7700 abgesetzt, der auf eine Notlage hinweist, und anschließend den Code 7500, der zur Meldung einer Flugzeugentführung verwendet wird. Flydubai bestätigte eine Auseinandersetzung im Cockpit von Flug FZ1073, nannte aber keine weiteren Details. Die zuständigen Behörden in Saudi-Arabien äußerten sich zunächst nicht zu dem Geschehen an Bord.
Israelische Medien berichteten, es seien 174 Passagiere an Bord gewesen, darunter 27 Kinder. Netanjahu sagte, fast alle Passagiere seien Israelis. Der Angreifer sei festgenommen und werde gegenwärtig von den saudi-arabischen Sicherheitsbehörden befragt. Er habe die israelischen Sicherheitskräfte angewiesen, sich auf "potenzielle weitere Bedrohungen einzustellen", sagte der Ministerpräsident, ohne weitere Details zu nennen.
In der Mitteilung der Airline hieß es, die Hintergründe und Motive für den Vorfall seien unklar. Das Unternehmen rief dazu auf, von Spekulationen abzusehen, während die Ermittlungen andauerten.
Nach israelischer Einschätzung soll es sich bei dem mutmaßlichen Angreifer um einen Einzeltäter handeln, wie der TV-Sender Kan berichtete. Es gebe keinen Hinweis darauf, dass ein Staat oder eine Terrororganisation Drahtzieher des Vorfalls sein könnte, hieß es unter Berufung auf Sicherheitskreise.
Flugzeug ging in den Sturzflug
Das israelische Nachrichtenportal "ynet" meldete, die Maschine sei zu Beginn des Vorfalls steil in die Tiefe geflogen. Auf verschiedenen Videos waren teils blutverschmierte Menschen an Bord des Flugzeuges zu sehen. Sie berichteten ebenfalls von einem terroristischen Vorfall.
Netanjahu sagte, ein Passagier habe ihm bei einem Telefongespräch geschildert, wie das Flugzeug zu trudeln angefangen habe und in einen Sturzflug geraten sei. Gemeinsam mit einem Besatzungsmitglied sei es dem Passagier der Schilderung nach gelungen, in das Cockpit vorzudringen. Gemeinsam hätten sie den Angreifer ausgeschaltet, während dieser versucht habe, die Bordgeräte zu beschädigen.


1 week ago
2
























English (US) ·
French (CA) ·
French (FR) ·