PROTECT YOURSELF with Orgo-Life® QUANTUM TECHNOLOGY
Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayKatastrophale Sturzflut
Nepal trifft es immer wieder gnadenlos
Aktualisiert am 26.08.2026 - 18:18 UhrLesedauer: 3 Min.
Nepal lebt vom Himalaya und kämpft zugleich mit seinen Risiken. Der Tourismus ist wichtig für das Land – aber nicht sein einziger Wirtschaftsfaktor.
Nach der Sturzflut in Nepal mit mutmaßlich vielen Todesopfern suchen Behörden im Himalaya-Staat nach Opfern und Überlebenden. Das Unglück trifft Nepal hart – das Land ist auf Touristen besonders angewiesen. Ein Überblick.
Naturkatastrophen
Nepal ist ein Land, das schon lange besonders stark durch Naturgefahren bedroht ist. Der Staat liegt an einer tektonisch aktiven Plattengrenze, weshalb schwere Erdbeben jederzeit möglich sind. Das verheerende Beben von 2015 forderte fast 9.000 Menschenleben und beschädigte oder zerstörte Hunderttausende Gebäude.
Während des Monsuns von etwa Juni bis September kommen Überschwemmungen und Erdrutsche hinzu. Heftige Regenfälle lassen Flüsse über die Ufer treten und destabilisieren die steilen Berghänge. Besonders gefährdet sind die dicht besiedelten Ebenen im Süden sowie die engen Täler und Bergstraßen.
Der Klimawandel verschärft die Lage. Die Gletscher im Himalaya schmelzen, Gletscherseen wachsen und Berghänge werden instabiler. Wenn natürliche Dämme brechen, können plötzlich große Wasser- und Geröllmassen ins Tal stürzen. Auch das Risiko für Dürren, Waldbrände und extreme Hitze steigt.
Naturkatastrophen sind für Nepal deshalb nicht nur humanitäre Krisen. Sie zerstören Straßen, Brücken, Häuser und landwirtschaftliche Flächen – und treffen damit auch die wirtschaftliche Entwicklung und den Tourismus.
Politischer Aufbruch oder Chaos?
Nepal ist seit 2008 eine föderale demokratische Republik. Zuvor war das Land eine Monarchie. Seit dem Ende des Bürgerkriegs wechseln die Regierungen jedoch häufig. Viele Menschen beklagen Korruption, langsame Behörden und fehlende Arbeitsplätze im eigenen Land.
Im September 2025 kam es zu den schwersten politischen Unruhen seit Jahrzehnten. Vor allem junge Menschen protestierten gegen Korruption, die politische Selbstbedienung etablierter Parteien und eine umstrittene Einschränkung sozialer Medien. Bei den Zusammenstößen starben zahlreiche Menschen; die Proteste führten schließlich zum Rücktritt von Premierminister K. P. Sharma Oli und zu vorgezogenen Neuwahlen.


1 week ago
4



















English (US) ·
French (CA) ·
French (FR) ·