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Deutscher stirbt in ICE-Gewahrsam in den USA
Aktualisiert am 03.07.2026 - 11:45 UhrLesedauer: 1 Min.

Grenze zwischen den USA und Mexiko: Ein Deutscher war nach dem Versuch, in die USA einzureisen, von ICE festgenommen worden. (Quelle: Marco Ugarte/AP/dpa)
Er kam nach US-Angaben ohne gültige Papiere an die US-Grenze. Nun ist ein 85-jähriger Deutscher in Gewahrsam der Migrationsbehörde ICE verstorben.
Ein Deutscher ist in Gewahrsam der Migrationsbehörde ICE gestorben. Wie die Behörde am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte, starb der 85-Jährige im Ort Harlingen im US-Bundesstaat Texas. Dort soll er sich seit November in einer Klinik befunden haben, wo er unter anderem wegen Demenz, Bluthochdrucks, kognitiver Beeinträchtigungen und Magengeschwüren behandelt worden sei. Ein Arzt habe am 24. Juni seinen Tod festgestellt. Für die Ermittlung der Todesursache sei eine Obduktion angeordnet worden.
Der Mitteilung zufolge hatte der Mann Ende August 2025 am Grenzübergang bei Laredo versucht, in die USA einzureisen, was ihm aufgrund fehlender gültiger Dokumente verweigert worden sei. Die Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP habe ein Verfahren eingeleitet und den Fall an ein Gericht des US-Justizministeriums verwiesen. Einen Tag später sei der Mann in ICE-Gewahrsam überstellt worden. Die Behörde habe ihn wiederum einen Monat später in einem Pflegeheim untergebracht.
Laut ICE-Angaben wurden neben verschiedenen US-Behörden und dem deutschen Generalkonsulat auch Angehörige über den Tod des Mannes benachrichtigt. Harlingen und Laredo sind texanische Orte unmittelbar an der Grenze zum US-Nachbarland Mexiko.


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