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Gasspeicher in Deutschland: Bundesnetzagentur hält Anweisung zur Gasspeicherung für notwendig

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Die Gashändler haben laut Bundesnetzagentur zu wenig eingespeichert. Mit Engpässen rechnet die Behörde aber nicht – sofern der Winter nicht außergewöhnlich kalt ist.

Quelle: DIE ZEIT, dpa, Reuters, Aktualisiert am 1. Oktober 2026, 12:15 Uhr

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 Die Gasspeicher in Deutschland sind derzeit nur zu knapp 58 Prozent gefüllt.
Erdgasspeicheranlage in Rehden: Die Gasspeicher in Deutschland sind derzeit nur zu knapp 58 Prozent gefüllt. © Hauke-Christian Dittrich/​dpa

Die Bundesnetzagentur hat die Absicherung der Gasversorgung in Deutschland durch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) als richtigen Schritt bezeichnet. Präsident Klaus Müller sagte, das sei die logische Konsequenz aus der nicht zufriedenstellenden Einspeicherung durch die Gashändler in den vergangenen Wochen.

Die Gasspeicher sind aktuell nur zu knapp 58 ‌Prozent gefüllt. Das ist ungewöhnlich wenig und ​weit weniger als eigentlich vorgegeben. Ein Grund dafür sind ⁠die ​durch den Iran-Krieg gestiegenen Preise. Sie ‌haben es im Sommer für private Anbieter unattraktiv gemacht, Gas für die Speicher einzukaufen. ‌Reiche wies das bundeseigene Energieunternehmen Sefe deswegen an, bis zum 15. Dezember 8 Terawattstunden Gas zu beschaffen und einzuspeichern.

Auch LNG-Gas sichert die Versorgung

Trotz der ​niedrigen Füllstände rechnet Müller im Winter nicht mit Engpässen. Deutschland habe ​seine Gas-Infrastruktur in den vergangenen Jahren ⁠umgebaut und sei nun robuster aufgestellt, ​nicht nur mit LNG-Flüssiggasimporten aus den USA. Ein normaler Winter ‌beispielsweise ⁠mit kalten Januartagen könne ​auch mit den jetzigen Speicherständen abgedeckt werden. Zum Ende des Winters hin wären die ​Stände dann aber sehr niedrig.

Auch Kerstin Andreae, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, sieht Reiches Vorgehen vor allem als Absicherung gegen externen Schocks – etwa eine besondere Kälte, einen Anschlag oder eine Verschärfung im Iran-Krieg. »Ausgangslage heute« sei die Versorgung gesichert, sagte Andreae.

Für die Zukunft plant die Bundesregierung, eine strategische Gasreserve zur Abdeckung der Risiken einzurichten. Der Aufbau der Gasreserve werde nach der entsprechenden Gesetzesänderung im Jahr 2027 beginnen, teilte das Wirtschaftsministerium mit.

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