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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayWegen eines Fehlers bei der Ergebnisübermittlung wurde in einem Wahlkreis in Berlin nachgezählt. Weil AfD statt CDU gewann, muss die Zahl der Sitze neu berechnet werden.
Quelle: DIE ZEIT, dpa, yer 2. Oktober 2026, 12:18 Uhr
Eine Nachzählung führt zu einer Änderung des Ergebnisses der Berliner Abgeordnetenhauswahl. Das Direktmandat im Wahlkreis Spandau 1 geht an den AfD-Kandidat Tommy Tabor, wie Landeswahlleiter Stephan Bröchler mitteilte. Zunächst war die CDU-Kandidatin Bettina Meißner zur Siegerin erklärt worden. Über den Vorgang berichtete zuerst der Tagesspiegel.
Das bedeutet größere Änderungen für die Zusammensetzung des Abgeordnetenhauses insgesamt. Weil die CDU das Direktmandat doch nicht bekommen habe, falle ein Überhangmandat weg, sagte Bröchler. Dadurch müsse die Zahl der Ausgleichsmandate auch neu berechnet werden. Voraussichtlich werde sich die Zahl der Abgeordneten im Parlament dadurch von 158 auf 153 verringern. Wie genau sich die Sitze auf die Parteien verteilen, werde noch berechnet.
Grund der Nachzählung war Bröchler zufolge, dass die per Telefon übermittelte Schnellmeldung des Ergebnisses nicht mit dem in der Niederschrift des Wahlvorstands übereinstimmte. Dort sei die korrekte Zahl festgehalten worden, nach der Tabor mit 34 Stimmen vorn liegt und nicht Meißner mit 80 Stimmen. Warum ein falsches Ergebnis übermittelt wurde, könne er im Augenblick nicht sagen, sagte Bröchler.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.


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