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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayDiese Konzerne zahlten Millionen
Geheimdokumente offenbaren Spender für Trumps Ballsaal
Aktualisiert am 15.10.2026 - 20:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Donald Trump (Archivbild): Der US-Präsident und sein Team haben bereits 333 Millionen Dollar Spenden für neuen Ballsaal eingesammelt. (Quelle: IMAGO/Aaron Schwartz)
Für Trumps Ballsaal sind Hunderte Millionen Dollar zusammengekommen. Viele Geldgeber haben auch geschäftliche Interessen gegenüber der US-Regierung.
Die Technologiekonzerne Nvidia und Apple spendeten jeweils 25 Millionen Dollar für den Ballsaal, den Donald Trump im Weißen Haus bauen lässt. Das geht aus einer Liste hervor, die der "Washington Post" vorliegt. Enthüllt wurden alle wichtigen Spender für das Projekt, darunter auch bisher nicht genannte Geldgeber, die von regulatorischen Entscheidungen, Regierungsaufträgen und in einem Fall von einer Begnadigung für ein Familienmitglied durch das Trump-Kabinett profitiert haben.
Der höchste Betrag auf der Liste stammt von Apple und dem Chipentwickler Nvidia. Letzterer, das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt, plant laut "Handelsblatt" gerade eine Partnerschaft mit der Bundesregierung, um die Künstliche Intelligenz (KI) in der deutschen Industrie voranzutreiben. Demnach fließt ein dreistelliger Millionenbetrag in das Projekt.
Liste zeigt, wer hinter Millionenspenden für Trumps Saal steckt
Auch die Familie Adelson, eine der größten Spenderdynastien der Republikaner, gab eine ähnlich hohe Summe für den Ballsaal. Ebenso wie der Milliardär Charles Ergen, Mitbegründer und Vorsitzender des Telekommunikationsunternehmens Dish Network.
Die von der "Washington Post" erhaltene Liste, eine interne Tabelle zur Erfassung der Spenden für die Spendenkampagne, enthält Quelle, Datum und Betrag aller 67 Spenden über 10.000 US-Dollar, die bis Ende letzten Monats eingegangen sind. Sie weist insgesamt 333 Millionen US-Dollar von privaten Spendern aus. Trump selbst taucht derweil nicht auf der Liste auf, obwohl er erklärt hatte, sich an den Kosten des Projekts beteiligen zu wollen.
Die Recherchen der "Washington Post" belegen keinen direkten Zusammenhang zwischen den Spendenzusagen und positiven Maßnahmen der Trump-Regierung. Die Dokumente zeigen jedoch, dass der Großteil der gesammelten Gelder von Unternehmen und Privatpersonen stammte, die Interessen gegenüber der Regierung hatten. Unternehmen oder Führungskräfte von Firmen, die während Trumps zweiter Amtszeit Verträge mit der Bundesregierung hatten, machten demnach etwa die Hälfte der Gesamtzahl aus.
Weißes Haus will sich nicht äußern
So wurde beispielsweise Nvidia im Herbst 2025 zu einem der Hauptspender für den Ballsaal, nachdem es mit Trump ein Abkommen über den Verkauf von Mikrochips an China geschlossen hatte, trotz Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit.


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