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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayUS-Behörden decken Komplott auf
Russische Geheimdienste planten wohl Attentate auf Oppositionelle
Aktualisiert am 30.09.2026 - 15:55 UhrLesedauer: 2 Min.

Waldimir Putin (Archivbild): Seine Kritiker Garri Kasparow und Ilja Ponomarjow sollen im Visier russischer Geheimdienste gestanden haben. (Quelle: IMAGO/Alexander Kazakov)
Fünf Männer sollen im Auftrag russischer Geheimdienste Oppositionelle in den USA ausgespäht und Anschläge vorbereitet haben.
Russische Geheimdienste bereiteten offenbar Attentate auf die Oppositionellen Garri Kasparow und Ilja Ponomarjow vor. Beide Kreml-Kritiker leben im Ausland. Laut der spanischen Zeitung "El Mundo" warnten US-Behörden Kasparow im Sommer, dass er ein Ziel des Kremls sei. Er erhielt danach Personenschutz. Ponomarjow werde laut den Akten der US-Staatsanwaltschaft als "Opfer Nr. 1" bezeichnet, und die Pläne zu seiner Ermordung waren deutlich fortgeschrittener.
Die USA deckten eine fünfköpfige Bande auf, die unter dem Befehl Moskaus operierte und Agenten für Überwachungs- und Mordaufträge rekrutierte. Für seine Ermordung wurden dem Attentäter 40.000 US-Dollar versprochen. Laut "El Mundo" scheiterte der Mordanschlag, weil der Agent es sich anders überlegte und absprang.
Mitte September veröffentlichte das US-Justizministerium eine Anklage gegen fünf Männer, die nach Angaben der Ermittler für russische Geheimdienste ein internationales Netzwerk für Überwachung, Sabotage und Auftragsmorde betrieben haben sollen. Die US-Ermittler nannten die mutmaßlichen Opfer nicht, bestätigten aber, dass ein russischer Dissident im Raum Washington ausgespäht wurde und für seine Ermordung 40.000 Dollar geboten worden sein sollen.
Weitere Opfer stehen auf der Liste
Ein drittes Opfer sollte laut "El Mundo" in Litauens Hauptstadt Vilnius erstochen oder mit Benzin übergossen und verbrannt werden. Die Zeitung nennt aber keinen Namen. Die Journalisten vermuten, dass der Journalist und Politiker Wladimir Kara-Mursa ein mögliches Ziel gewesen sein könnte, nennen aber keine weiteren Details.
Laut "El Mundo" steht auch Ruslan Gabbasov, ein baschkirischer Aktivist und Gründer des Komitees der Baschkirischen Nationalbewegung im Ausland, auf der Liste potenzieller Ziele. 2025 entdeckte er einen Peilsender an seinem Auto, woraufhin die litauische Staatsanwaltschaft ein geplantes Attentat auf ihn aufdeckte.


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