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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayFür das »Projekt Meridian« soll Elon Musk das US-Verteidigungsministerium beraten. Dabei geht es auch um autonome Waffensysteme und Künstliche Intelligenz.
Quelle: DIE ZEIT, AFP, dpa, jtr 1. Oktober 2026, 0:35 Uhr
Tech-Milliardär Elon Musk soll eine führende Rolle bei einem neuen Projekt des US-Verteidigungsministeriums einnehmen. In einer Rede vor Militärs in Quantico im US-Bundesstaat Virginia kündigte Verteidigungsminister Pete Hegseth an, dass es dabei darum gehe, die Zukunft der Kriegsführung zu erforschen. Musk soll demnach eine von mehreren Personen sein, die die Initiative leiten sollen.
Zweck des »Projekts Meridian« sei es, »mit einem kreativen Blick auf die Zukunft zu schauen, und Bereiche zu identifizieren, die wir erobern müssen, und die Fähigkeiten, die wir beherrschen müssen«, sagte Hegseth bei seiner Rede. Neben Musk, dessen Unternehmen SpaceX über eine Vielzahl von Verträgen mit dem Verteidigungsministerium verfügt, soll auch der Chef des US‑amerikanischen Rüstungsunternehmens Anduril, Palmer Luckey, Teil des Projekts sein.
Hegseth sprach bei seiner Rede auch das Thema der autonomen Kriegsführung an, also den Einsatz von Waffensystemen und Künstlicher Intelligenz, die ohne direktes menschliches Eingreifen aktiv sein und etwa Angriffe ausführen können. »Wir müssen vorausschauend handeln, um die technologische und militärische Überlegenheit auf dem Schlachtfeld für die kommenden Jahrzehnte zu sichern«, sagte er weiter. Ergebnisse des Projekts erwartet der Pentagon-Chef innerhalb von 120 Tagen.
Hegseth will die US-Armee drastisch verschlanken
Hegseth verkündete in seiner Rede vor der Militärspitze außerdem, die Zahl der Generäle und Admirale im US-Militär reduziert zu haben. Er habe die Zahl der ranghöchsten Offiziere und der Planstellen »um 20 Prozent« verringert, das wäre doppelt so viel wie bisher angekündigt. Der Verteidigungsminister, der sich selbst »Kriegsminister« nennt, bestätigte damit Medienberichte.
Hegseth hat seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 im Auftrag von Präsident Donald Trump zahlreiche ranghohe Militärvertreter ausgetauscht. Nur wenige Tage vor Beginn des Irankriegs Ende Februar entließ er ohne Angabe von Gründen Generalstabschef Charles Q. Brown Jr. und Marine-Oberbefehlshaberin Lisa Franchetti. Andere ranghohe Militärs gingen in den Ruhestand oder reichten ihren Rücktritt ein, darunter der für das Heer zuständige Staatssekretär Dan Driscoll, der Anfang September nach wiederholten Auseinandersetzungen mit Hegseth zurücktrat. Von den Kürzungen waren Frauen und Afroamerikaner besonders betroffen.


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