PROTECT YOURSELF with Orgo-Life® QUANTUM TECHNOLOGY
Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayErster Angriff dieser Art
Ukraine trifft Putins Arktis-Eisbrecher in der Ostsee
28.03.2026 - 11:37 UhrLesedauer: 2 Min.

Der russische Eisbrecher "Purga" mit Schieflage im Hafen von Wyborg: Die Ukraine soll das Schiff mit einer Langstreckendrohne angegriffen haben. (Quelle: Screenshot X @Mike_Eckel)
Ukrainische Drohnen setzen Russland immer mehr unter Druck. Nun soll ein Schlag in der Ostsee gelungen sein. Ein Prestigeprojekt des Kremls liegt in Schieflage im Hafen von Wyborg.
Embed
Die ukrainischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben in der Nacht zum vergangenen Mittwoch ein russisches Schiff auf einer Werft in der Region Leningrad getroffen. Wie der Generalstab in Kiew mitteilte, sei der Angriff auf dem Werksgelände in Wyborg erfolgt. Ziel sei der Patrouillen-Eisbrecher "Purga" des Typs 23550 gewesen, der für den Grenzschutz des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB vorgesehen ist.
Der Angriff wäre damit der erste bekannte Treffer auf ein russisches Militärschiff in der Ostsee seit Beginn des Krieges. Nach ukrainischen Angaben befand sich das Schiff noch im Bau. Medienberichten zufolge hat der Auftrag für das Schiff einen Wert von umgerechnet rund 200 Millionen Euro.
Bei den Schiffen des Typs 23550 handelt es sich um eine Kombination aus Eisbrecher und Kriegsschiff. Sie können unter anderem mit Marschflugkörpern bewaffnet werden und sind für Einsätze in arktischen Gewässern konzipiert. Russland will mit solchen Einheiten seine Ansprüche auf wichtige Schifffahrtsrouten im Nordpolargebiet absichern.
Angriff aus großer Entfernung
Berichten zufolge setzten die ukrainischen Streitkräfte bei der Operation Drohnen ein, die über mehrere Hundert Kilometer bis nach Nordwestrussland flogen. Die Entfernung zum Zielgebiet liegt bei rund 1.000 Kilometern von der ukrainischen Grenze.
Unbestätigten Analysen zufolge könnten auch umgerüstete Sportflugzeuge als unbemannte Bomber eingesetzt worden sein. Dabei handelt es sich um kleine zivile Maschinen, die für den autonomen Flug umgebaut und mit Sprengstoff oder abwerfbaren Bomben ausgerüstet werden können. Solche Systeme gelten als vergleichsweise günstig und können wegen ihrer Reichweite für Angriffe tief im russischen Hinterland eingesetzt werden.
Aufnahmen in sozialen Netzwerken deuten darauf hin, dass das Schiff bei dem Angriff schwer beschädigt wurde und Schlagseite bekam. Eine offizielle Bestätigung aus Russland zu Ausmaß und Folgen liegt nicht vor.
Im Video | Ukraine schlägt tief in Russland zu
Player wird geladen
Weitere Angriffe in Russland
Parallel zu dem Angriff auf die Werft meldeten russische Behörden Drohnenangriffe in mehreren Regionen. In der Hafenanlage Ust-Luga, einem wichtigen Umschlagplatz für Öl und Gas, brach ein Feuer aus. Bereits zuvor waren Energieanlagen und Terminals in der Ostseeregion Ziel ukrainischer Angriffe gewesen.
Der ukrainische Generalstab erklärte, man werde weiterhin "wichtige Ziele des Gegners" angreifen – sowohl in besetzten Gebieten als auch auf russischem Staatsgebiet. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten Russlands zu schwächen, bis die Angriffe auf die Ukraine endeten.
Die Attacke auf die "Purga" könnte den Bau eines der wenigen russischen Kampfeisbrecher deutlich verzögern. Russland hat bislang nur eine Einheit dieses Typs in Dienst gestellt, weitere befinden sich im Bau.


2 months ago
25




















English (US) ·
French (CA) ·
French (FR) ·