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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayVerheerendes Jahr für Gletscher
Prognose für Alpengletscher: "Keine Überlebenschance"
01.10.2026 - 01:13 UhrLesedauer: 1 Min.

Touristen vor der Bernina-Gruppe in der Schweiz: Hitzesommer und Gletscherverlust machen den Alpen zu schaffen. (Quelle: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa)
Die Gletscher in den Alpen haben in diesem Jahr erneut massiv an Eis verloren. Das Gletschermessnetz Glamos schreibt von einem "verheerenden Jahr".
Die starke Sommerhitze und wenig Schnee im vergangenen Winter haben den Gletschern im Alpenraum schwer zugesetzt. Insbesondere in der Schweiz wurden massive Rückgange beobachtet. Dort sind rund 5,5 Prozent des Eisvolumens bereits geschmolzen, wie das Gletschermessnetz (Glamos) berichtet. Das Jahr sei verheerend für die Gletscher gewesen. Es war der zweitstärkste Verlust seit Beginn der Messungen, nach dem Rekordjahr 2022. Die Messreihen gehen teils rund 140 Jahre zurück.
Wenig Neuschnee habe die Gletscher während der langanhaltenden und intensiven Hitzewellen zwischen Mai und September nicht schützen können, er sei teils bereits im Juni verschwunden gewesen. Die Nullgradgrenze habe in diesen Monaten an 76 Tagen über 4.000 Metern gelegen. Das sei ein Rekord gewesen und liege mehr als doppelt so hoch wie im langjährigen Mittel. Im Durchschnitt habe die mittlere Eisdecke der Gletscher zwischen 2,5 und vier Metern abgenommen.
Insgesamt betrage der Verlust in den vergangenen fünf Jahren nun fast 20 Prozent. "Alpengletscher haben unter solchen Bedingungen langfristig keine Überlebenschance", teilt Glamos mit. Insgesamt hat die Schweiz rund 1.400 Gletscher, von denen das Messnetz regelmäßig 23 vermisst und danach Hochrechnungen macht.


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