PROTECT YOURSELF with Orgo-Life® QUANTUM TECHNOLOGY
Orgo-Life the new way to the future Advertising by Adpathway"Wahrscheinlich nahe null"
Mit dieser zerstörererischen Strategie hat Russland Erfolg
Aktualisiert am 01.10.2026 - 01:38 UhrLesedauer: 2 Min.

Zaporizhstal (Archivbild): Noch im Mai gehörte das Stahlwerk zum größten Produzenten der Region. Nun ist es fast völlig zerstört. (Quelle: Stringer/Reuters)
Russische Angriffe treffen immer wieder die Zentren der ukrainischen Industrie. Allen voran die Stahlproduktion, die der Schlüsselsektor der ukrainischen Wirtschaft ist.
Nach einer Reihe russischer Raketenangriffe auf die südukrainische Stadt Saporischschja ist nun auch das dortige Stahlwerk Zaporizhstal außer Betrieb gesetzt. Damit fällt es einer gezielten Strategie des Kremls zum Opfer, die für die Ukraine wichtige Stahlindustrie in Trümmer zu legen.
Das Werk Zaporizhstal, das 8.500 Menschen beschäftigte, wurde nach vier Angriffswellen – zwei im August und zwei im September – auf unbestimmte Zeit stillgelegt. Die Geräte seien fast vollständig zerstört, erklärte ein Mitarbeiter des Werkes dem britischen Sender BBC. Die Hochöfen seien fast völlig ruiniert, es gebe keine Fenster mehr und die Dächer wiesen Löcher auf.
Russische Angriffe treffen ukrainische Stahlindustrie
Oleksandr Myronenko, Geschäftsführer des Stahlwerksbetreibers Metinvest, teilte mit, dass insgesamt 17 russische Raketen auf Zaporizhstal abgefeuert wurden. Acht Menschen starben und 31 wurden verletzt. "Wir sind jetzt dabei, Trümmer zu beseitigen und einen Wiederaufbauplan zu erstellen", sagte Myronenko gegenüber der BBC. Ob Zaporizhstal wieder in Betrieb genommen werden kann, ist jedoch unsicher.
Russlands Luftangriffe auf ukrainische Hüttenwerke begannen im August dieses Jahres, die Stahlproduktion des Landes brach prompt um mehr als 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ein. Mittlerweile wurden alle mindestens einmal getroffen. Die Zahl der metallurgischen Werke sank von neun vor dem Krieg auf sechs 2025. So sind alle Stahlwerke von Metinvest, dem vor 2022 größten Stahl- und Eisenproduzenten der Ukraine, derzeit außer Betrieb.
"Offensichtlich versuchen sie, die ukrainische Wirtschaft zu stoppen und die Ukraine daran zu hindern, [Export-]Gelder aus dem Ausland zu erhalten, Steuern und Löhne zu zahlen und dafür zu sorgen, dass Städte lebenswert bleiben und die Menschen Arbeit haben", sagt Myronenko der BBC. Diese Bemühungen seien bisher sehr erfolgreich gewesen.
Vor dem russischen Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 trugen Metallverarbeitung und Bergbau etwa 10 Prozent zum ukrainischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) und ein Drittel zu den Exporten bei. Mehr als eine halbe Million der über 40 Millionen Einwohner der Ukraine fanden in diesem Bereich Arbeit, und jeder 13. Arbeitsplatz war indirekt mit dieser Industrie verbunden. Wegen der jüngsten russischen Angriffe ist die Produktion praktisch zum Erliegen gekommen, und ihr Beitrag zum ukrainischen BIP liegt nun "wahrscheinlich nahe bei Null", so Myronenko gegenüber der BBC.


2 hours ago
3













English (US) ·
French (CA) ·
French (FR) ·