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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayDeutliche Worte an Trump-Regierung
US-Ölindustrie befürchtet Schlimmes
Aktualisiert am 14.06.2026 - 09:56 UhrLesedauer: 2 Min.

US-Präsident Donald Trump spricht zu Reportern: Er scheint sich um die Inflation nicht zu sorgen. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/Shawn Thew - Pool via CNP/imago)
Der Iran-Krieg zehrt an den Ölvorräten in den USA. Unternehmen befürchten nicht nur einen baldigen Engpass.
Firmen der amerikanischen Öl- und Gasindustrie sollen die US-Regierung vor weiteren ansteigenden Preisen gewarnt haben. Außerdem befürchten die Unternehmen, dass die Vorräte zur Neige gehen, berichtet die "Washington Post".
Demnach hätten Mitarbeiter von Gas- und Ölfirmen mehrmals bei der Trump-Regierung Alarm geschlagen, berichtet die Zeitung und bezieht sich auf Quellen in den Firmen. Einige der Vorräte könnten bereits innerhalb weniger Wochen aufgebraucht sein, hieß es. Die strategischen Erdölreserven der USA sind auf 349,2 Millionen Barrel gesunken und nähern sich damit einem Tiefstand, der zuletzt 1983 verzeichnet wurde.
Im Video | Straße von Hormus: Darum wird sie für Trump zur Sackgasse
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Am 10. Juni gab das US-Energieministerium erneut 40 Millionen Barrel zur Ausschreibung frei. Seit Trumps Amtsantritt sind es jetzt 172 Millionen Barrel, die aus der strategischen Reserve entnommen wurden.
"Wir schlagen Alarm, weil diese Lagerbestände auf Rekordtiefstände sinken", sagt Anfang Juni Mike Sommers, CEO des American Petroleum Institute, in der Sendung "Mornings with Maria" auf Fox Business. "Wir sollten uns Gedanken darüber machen, welche Preise uns in den nächsten Wochen erwarten. Wir müssen dieses Problem in der Straße von Hormus lösen."
Experte: Trump-Regierung weiß Bescheid über Probleme
Durch die faktische Sperrung des Handelswegs können Öl- und Gas aus den arabischen Ländern nur in geringer Menge transportiert werden. Der Engpass hat zum Anstieg der Preise für Öl und Gas geführt. Am Samstag ließ die Trump-Regierung verlauten, dass es noch am Wochenende zu einer Friedensvereinbarung mit dem Irak kommen soll.
"Ich habe absolut keinen Zweifel daran, dass das Weiße Haus – vom Präsidenten bis hinunter zu den unteren Ebenen – sich der fast einhelligen Besorgnis unter Ölkonzernen und Analysten bezüglich der Entwicklung der Ölpreise in diesem Sommer voll und ganz bewusst ist", sagte Bob McNally, der als Energieberater in der Regierung von George W. Bush tätig war und das Forschungsunternehmen Rapidan Energy Group gegründet hat, der "Washington Post".


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