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Minen in Straße von Hormus: Zwei Öltanker in Brand
Aktualisiert am 18.07.2026 - 01:43 UhrLesedauer: 2 Min.

Brennender Öltanker "Front Altair". (Archivbild) Erneut sind zwei Öltanker inder Straße von Hormus in Brand geraten. (Quelle: Uncredited/dpa)
Die USA greifen zum wiederholten Mal Ziele im Iran an. Zwei Tanker geraten offenbat in Gewässern mit Minen in Brand.
Nach Explosionen geraten zwei Öltanker südlich der Straße von Hormus in Brand. Die Schiffe hätten zuvor ein vermintes Seegebiet durchquert, berichtet das iranische Staatsfernsehen unter Berufung auf eine Erklärung der iranischen Revolutionsgarden.
Die Terrororganisation hält nach eigenen Angaben vier Tanker in der Straße von Hormus auf. Die Schiffe hätten versucht, die Meerenge zu passieren, und seien unter Einsatz von Raketen und Drohnen gestoppt worden, teilen die Garden mit. Bei "feindlichen" Angriffen in der iranischen Provinz Hormozgan sind nach Angaben eines örtlichen Behördenvertreters drei Menschen getötet und acht weitere verletzt worden. Das berichten iranische Medien.
Nach den wieder aufgenommenen gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus fast wieder zum Erliegen gekommen. Daten des Anbieters Kpler zufolge vom Freitag passierten am Donnerstag lediglich acht Schiffe die Meerenge. Dies stelle den niedrigsten Wert seit drei Wochen dar, hieß es in einem Post von Kpler auf der Plattform X.
Am Mittwoch seien es noch 15 Durchfahrten gewesen. Vor zwei Wochen lag der Zähler noch bei 48 Passagen. Vor Kriegsbeginn Ende Februar durchquerten im Schnitt mehr als 100 Schiffe täglich die Straße von Hormus.
Neue Angriffe am Freitagabend
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben die siebte Nacht in Folge Ziele im Iran attackiert. Die Angriffe seien um 22.30 Uhr Ortszeit im Iran aufgenommen worden, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen, hieß es.
Das iranische Staatsfernsehen berichtet von drei Explosionen in der südiranischen Stadt Sirik. Die iranischen Revolutionsgarden erklären der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge, sie hätten mit ballistischen Raketen und Drohnen ein Depot für unbemannte US-Fluggeräte sowie ein Zentrum für Künstliche Intelligenz in Bahrain zerstört. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars gab es zudem in der Provinz Hormusgan im Süden erneut amerikanische Angriffe auf Brücken.


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