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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayGuten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,
eine turbulente Woche geht zu Ende, in der die Bundesrepublik ihre Sicherheit neu definiert hat. Auf dem Nato-Gipfel in Ankara wurden nicht nur wegweisende Rüstungsprojekte verkündet, die Militärallianz hat auch ihren Wandlungsprozess beschleunigt: Die "neue Nato" soll nicht mehr von den Amerikanern geführt werden, sondern von den Europäern, schließlich sind sie es, die sich von Putins aggressivem Imperialismus bedroht sehen.
Friedrich Merz trat in Ankara selbstbewusst auf – und hatte allen Grund dazu. Deutschland hat seine Verteidigungsausgaben massiv gesteigert und gibt nun doppelt so viel aus wie vor dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022. Zugleich versucht der Kanzler, jede Überheblichkeit zu vermeiden; 81 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg ist in Nachbarländern wie Frankreich und Polen immer noch latentes Misstrauen vor dem wiedererstarkenden Deutschland zu spüren.
Donald Trump hingegen findet die Aufrüstungsanstrengungen prima. Er hob Deutschland in der versammelten Runde der 32 Staats- und Regierungschefs als eines von wenigen Ländern lobend hervor. Anschließend stimmte er zu, dass Berlin amerikanische Tomahawk-Marschflugkörper kaufen darf, um Putin abzuschrecken.
Genügt das, was Deutschland nun für seine Verteidigung tut? Und ist das wirklich alles notwendig, so viel Geld für Waffen? Klappt es mit der freiwilligen Wehrpflicht, und was wurde beim Nato-Gipfel hinter verschlossenen Türen besprochen? Was ist dran an den Gerüchten, dass Kremlchef Putin angeblich zu Waffenstillstandsverhandlungen bereit sein könnte – und wer soll mit ihm reden?
In der heutigen Folge des "Tagesanbruch"-Podcasts besprechen wir brisante Fragen, die über Leben und Tod entscheiden können. Dafür haben Moderatorin Nicole Fuchs-Wiecha und ich Sara Nanni eingeladen, die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen. So viel verrate ich vorab: Manche Ansichten teilen wir – andere überhaupt nicht. So oder so ist es ein aufschlussreiches Gespräch geworden, das ich Ihnen heute empfehle:
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Anschließend wünsche ich Ihnen ein friedliches Wochenende. Bis Ende Juli kommen die nächsten Tagesanbruch-Ausgaben von meinen lieben Kolleginnen und Kollegen, ich melde mich Anfang August wieder bei Ihnen.
Herzliche Grüße
Ihr
Florian Harms
Chefredakteur t-online


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