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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayDie Hisbollah soll laut israelischem Militär einen 200 Meter langen Tunnel nahe der israelischen Grenze genutzt haben, um Waffen zu lagern. Er sei nun zerstört worden.
Quelle: DIE ZEIT, dpa, sbo Aktualisiert am 29. Juni 2026, 0:04 Uhr
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben einen unterirdischen Tunnel zerstört, der von der libanesischen Hisbollah-Miliz in einem Dorf im Südlibanon genutzt worden sein soll. Dies gab das Militär in einer gemeinsamen Erklärung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu und des Verteidigungsministers Israel Katz bekannt.
Der zerstörte Tunnel in der Stadt Majdal Zoun soll 200 Meter lang gewesen sein. Dort sollen nach israelischen Angaben Hunderte Waffen gelagert gewesen sein. Außerdem hätten sich dort mehrere Abschussschächte für Angriffe auf Israel befunden. Der Tunnel war nach Militärangaben rund zehn Kilometer von der israelischen Grenze entfernt.
Lage bleibt trotz Waffenruhe angespannt
Libanesische Anwohnerinnen und Anwohner gaben an, dass während der Explosion die Erde gebebt habe. Nach Angaben von Netanjahu und Katz wurden die USA vor dem Angriff informiert. Eine Stellungnahme der USA, der Hisbollah oder des Libanon lag zunächst nicht vor.
Die Lage im Südlibanon bleibt trotz einer offiziellen Waffenruhe und der Vereinbarung eines Rahmenabkommens zwischen Israel und dem Libanon sehr angespannt. Das Rahmenabkommen verpflichtet Israel – anders als vom Iran und der Hisbollah gefordert – erst dann zum vollständigen Rückzug aus dem Südlibanon, wenn nicht staatliche Gruppen wie die Hisbollah entwaffnet sind.


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