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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayTonaufnahme aufgetaucht
Vance spottete offenbar über kanadischen Premier Carney
22.08.2026 - 12:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Verhältnis zwischen den USA und Kanada hat zuletzt gelitten. Nun kommen heikle Aussagen von JD Vance ans Licht.
Der US-amerikanischen Vizepräsident JD Vance macht sich in einer aufgetauchten Tonaufnahme offenbar über den kanadischen Premierminister Mark Carney lustig. Die Aufnahme soll von einer privaten Spendenveranstaltung in New York stammen und der Nachrichtenagentur Canadian Press zugespielt worden sein.
Sie stammt offenbar aus der Endphase von Verhandlungen, in denen US-Präsident Donald Trump Kanada mit 50-prozentigen Zöllen gedroht hatte. Am Ende blieben die Gespräche erfolglos, die Zölle kommen.
Auf der Tonaufnahme ist laut Canandian Press zunächst zu hören, wie Vance über Carney sagen soll, er sei ein "sehr netter Kerl", er verstehe sich gut mit ihm. Vance sagt demnach aber auch, Carney "kommt herein, bläht die Brust auf und sagt: 'Ich werde Donald Trump in Sachen Härte übertrumpfen.'" Vance führt laut des Berichts aus: "Es ist urkomisch, weil Carney dies als einen Sieg für Kanada darstellt, obwohl sie in Wirklichkeit bei vielen Fragen nachgeben."
Verhandlungen über Zölle scheitern
Letztlich kam es aber zu keiner Einigung in den Verhandlungen. Carney teilte nun mit, die Verhandlungen mit den USA seien ausgesetzt. Damit würden die USA einen Zoll von 50 Prozent auf kanadische Waren im Wert von rund 28 Milliarden US-Dollar erheben. Kanada werde diese Zölle zum Schutz seiner Beschäftigten und Unternehmen in gleicher Höhe erwidern, schrieb Carney.
Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer bestätigte das Scheitern der Verhandlungen. Kanada habe es abgelehnt, das Abkommen zu den vereinbarten Bedingungen abzuschließen, zitierte ihn die Plattform "Politico". Neue Forderungen Kanadas hätten das in den vergangenen Tagen erzielte Gleichgewicht ins Wanken gebracht.
Die Zölle von 50 Prozent sollen unter anderem auf Wein, Hockeyschläger, Möbel sowie Milchprodukte erhoben werden und nach 30 Tagen gelten, hatte es in einer Mitteilung des Weißen Hauses am 20. Juli geheißen. Der Zeitraum samt einer vor wenigen Tagen angekündigten Verlängerung sind nun verstrichen. Carney schrieb weiter, er habe die kanadischen Unterhändler angewiesen, nach Ottawa zurückzukehren. Sie hätten bis zur letzten Minute hart an einem Abkommen gearbeitet.
Die Beziehungen zwischen Kanada und den USA haben sich seit Trumps Amtsantritt deutlich verschlechtert. Auslöser sind unter anderem bereits verhängte Zusatzzölle, wiederholte Drohungen des US-Präsidenten gegen Kanada sowie seine mehrfach geäußerte Idee, das Nachbarland zum 51. Bundesstaat der USA zu machen. Als Reaktion auf die US-Zölle entfernten viele kanadische Provinzen etwa Alkohol aus den Vereinigten Staaten aus Verkaufsregalen und riefen Verbraucher zum Kauf heimischer Produkte auf.


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