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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayRaketenangriff auf Israel
Huthis treten in den Krieg im Nahen Osten ein
28.03.2026 - 13:59 UhrLesedauer: 4 Min.

Eine Rakete aus dem Jemen fliegt auf ein Ziel in Israel zu: Die Huthi-Rebellen haben erstmals in den Krieg im Nahen Osten eingegriffen. (Quelle: IMAGO/Wisam Hashlamoun/imago)
Die Huthi-Rebellen im Jemen schießen erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs eine Rakete auf Israel. Ein iranischer Angriff trifft das US-Militär in Saudi-Arabien schwer.
Erstmals seit Beginn des Iran-Krieges vor vier Wochen hat die Huthi-Miliz im Jemen Raketen auf Israel abgefeuert und damit den Konflikt ausgeweitet. Der Angriff sei eine Reaktion auf die fortgesetzte Zerstörung von Infrastruktur im Iran, im Libanon, im Irak und in den palästinensischen Gebieten, teilten die vom Iran unterstützten Islamisten am Samstag mit. Ihr Kriegseintritt droht den Konflikt weiter zu eskalieren.
Die Angriffe würden fortgesetzt, bis die "Aggression" an allen Fronten beendet sei, teilte die Huthi-Miliz mit. Zuvor hatte das israelische Militär erklärt, es habe eine Rakete aus dem Jemen abgefangen. Die Huthi-Miliz hatte bereits im Gaza-Krieg zur Unterstützung der radikal-islamischen Palästinenser-Organisation Hamas, die ebenfalls mit dem Iran verbündet ist, Israel mehrfach mit Raketen beschossen und im Zuge dessen auch die Schifffahrt im Roten Meer mit Angriffen gestört.
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Huthis gehören zu Irans "Achse des Widerstands"
Der Iran hat bereits kurz nach Kriegsbeginn die Straße von Hormus am Persischen Golf weitgehend blockiert, was zu einem massiven Anstieg der Ölpreise geführt hat und die Weltwirtschaft schwer belastet. Die Huthis gehören mit der Hamas, der libanesischen Hisbollah-Miliz sowie Gruppen im Irak und in Syrien zu dem vom Iran geführten Bündnis "Achse des Widerstands".
Der Iran feuerte in der Nacht auf Samstag in mehreren Angriffswellen wieder Raketen auf Israel ab. Dabei wurde ein Mensch getötet. Im Großraum Tel Aviv kam es zu mehreren Einschlägen durch Streumunition und Trümmer abgefangener Raketen. Bei einem iranischen Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien wurden zwölf US-Soldaten verletzt, zwei davon schwer.
Einschläge in Tel Aviv und Golfstaaten
Auch die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Bahrain meldeten Angriffe. Dabei wurden in den VAE fünf Menschen durch herabfallende Trümmerteile einer abgefangenen Rakete verletzt. Im Oman wurde bei einem Drohnenangriff auf einen Hafen ein Arbeiter verletzt. In Kuwait trafen mehrere Drohnenangriffe den internationalen Flughafen und richteten erheblichen Schaden am Radarsystem an, wie die staatliche Nachrichtenagentur Kuna unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde meldete. Verletzt worden sei niemand.


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