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Filmindustrie: US-Richterin billigt Übernahme von Warner Bros. durch Paramount

1 week ago 8

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Der Übernahme von Warner Bros. durch Paramount steht nichts mehr im Weg. Die zuständige Richterin billigt den Vergleich zwischen Paramount und zwölf US‑Bundesstaaten.

Quelle: DIE ZEIT, AFP, Reuters, 30. September 2026, 23:53 Uhr

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Warner Bros. Discovery Übernahme Paramount Skydance Araceli Martinez-Olguin
Es gibt grünes Licht für die Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. © Justin Sullivan/​Getty Images

Die kalifornische Richterin Araceli Martinez-Olguin hat eine Verfügung erlassen, die Paramount den Abschluss der Übernahme von Warner Bros. ermöglicht. Martinez-Olguin billigte einen Vergleich, den Paramount mit Kalifornien und elf weiteren US-Bundesstaaten geschlossen hat. Damit kann Paramount Skydance die Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery (WBD) nun abschließen.

Die letzte Hürde war die Klage von zwölf US‑Bundesstaaten gewesen. Sie hatten argumentiert, der Zusammenschluss der beiden Film- und Fernsehriesen führe zu »höheren Preisen, geringerer Qualität und weniger Inhalten« für das Publikum.

Die am 21. September erzielte Einigung gilt fünf Jahre lang. Paramount muss sich darin zu festen Quoten für Kinostarts verpflichten und Verhandlungen mit Kabelanbietern über die zu Warner gehörenden Sender getrennt führen. Martínez-Olguín bezeichnete die Einigung als »angemessene Lösung in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht«.

Geschäft in Höhe von rund 111 Milliarden Dollar

Die US-Regierung hatte die Übernahme bereits im Juni ohne Auflagen genehmigt. Der Zusammenschluss werde »voraussichtlich nicht zu einer Beeinträchtigung des Wettbewerbs und der amerikanischen Verbraucher« führen, begründete das Justizministerium seine Entscheidung. Paramount und Warner Bros. hatten die Vereinbarung Ende Februar unterzeichnet, nachdem sich der Streamingdienst Netflix aus dem Bieterstreit zurückgezogen hatte. Ende April stimmten auch die Aktionäre zu.

Das Geschäft hat ein Volumen von rund 111 Milliarden Dollar (rund 97 Milliarden Euro). Paramount übernimmt die gesamte WBD-Gruppe inklusive Fernsehsendern, darunter ist auch der Nachrichtensender CNN. Paramount-Chef David Ellison und dessen Vater Larry Ellison vom Softwareanbieter Oracle sind Unterstützer von Präsident Donald Trump. Kritiker der Fusion fürchten daher um die redaktionelle Unabhängigkeit von CNN.

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