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Epstein-Akten: Wie Trump und Vance im Weißen Haus in Panik gerieten

1 week ago 10

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Epstein-Eklat im Weißen Haus

Trump und Vance gerieten in Panik


Aktualisiert am 12.06.2026 - 07:03 UhrLesedauer: 2 Min.

Auf diesem undatierten Foto aus den Epstein-Akten sind unter anderem Donald Trump und Jeffrey Epstein zu sehen.Vergrößern des Bildes

Auf diesem undatierten Foto aus den Epstein-Akten ist Donald Trump (l.) direkt neben Jeffrey Epstein zu sehen. (Quelle: IMAGO)

Eine Recherche aus den USA zeigt, wie die Trump-Administration in der Causa Epstein drohte, im Chaos zu versinken. Gerade zwischen Trump und seinem Vize JD Vance herrschte wohl große Uneinigkeit.

Trumps jahrelange Versprechen, die gesamten Akten im Fall des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zu veröffentlichen, hatten ihn gleich zu Beginn seiner zweiten Präsidentschaft eingeholt. Gerade Trumps rechtskonservative MAGA-Anhänger forderten lautstark Gewissheit. Eine Recherche der "New York Times" zeigt nun, wie der Fall die Nerven im Weißen Haus blank liegen ließ und wie sich Trumps handverlesenes Kabinett in interne Grabenkämpfe verwickelte.

Im Situation Room des Weißen Hauses, wo Jahre zuvor Präsident Obama mit seinem Stab den Einsatz und die Tötung Osama bin Ladens überwacht hatte, saßen 2025 hochrangige Mitglieder der Trump-Regierung über Akten des Epstein-Falls gebeugt, in denen die Gräueltaten des Straftäters beschrieben stehen. So weit, so gut – wenn es nicht wimmeln würde von Zeugenberichten, in denen immer wieder der Name Donald Trump auftaucht.

Im Video | Epstein-Affäre: Diese Partyszenen bringen Trump in Bedrängnis

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"Das ist ein Riesenproblem", soll JD Vance bei einer dieser Krisensitzungen im Sommer 2025 gesagt haben. Teilnehmer der Sitzung sollen ihn gegenüber der "New York Times" als "panisch" beschrieben haben. Er habe Angst gehabt, dass der Fall die MAGA-Basis spalten könnte. Er sah die Lösung in der Offensive: radikale Offenheit.

Die "New York Times" schreibt, Vance habe gewarnt, dass der US-Kongress die Freigabe der Akten ohnehin erzwingen werde und man dem daher zuvorkommen müsse, indem man alles freiwillig veröffentliche – auch die Akten, die womöglich belastende Materialien zum Präsidenten selbst enthalten.

Trumps mutmaßliche Vorliebe für Brustwarzen

Hier habe wohl vor allem Trumps mutmaßliche Vorliebe für Brustwarzen im Vordergrund der Gespräche gestanden. Aus freigegebenen Unterlagen eines Zivilprozesses von 2024 soll demnach hervorgegangen sein, dass Trump in der Vergangenheit die Brustwarzen einer jungen Frau so aggressiv durch Kneifen und Saugen bearbeitet hat, dass diese "unglaublich schmerzhaft" aussahen. Vance appellierte, auch diesen Vorfall transparent zu machen.

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