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Der Fußball muss vor seinem obersten Repräsentanten, vor Gianni Infantino, beschützt werden. Es ist gut, dass die Uefa bei dieser Aufgabe vorangeht.
31. Juli 2026, 12:30 Uhr
Artikelzusammenfassung
Die Uefa zieht die rote Linie. Europas Fußballmacht droht der Fifa mit einem WM-Boykott, weil Gianni Infantino Wettbewerbe teilweise an Investoren verkaufen will – ein Move, der vom Reformprojekt endgültig zur Ramschauktion kippt und inzwischen auch Verbände aus Nord- und Mittelamerika sowie Asien auf die Barrikaden bringt. Der Text zeichnet nach, wie Infantino erst mit politischer Kungelei und dann mit finanziell aufgeladenem Druck auf die 211 Mitgliedsverbände seine Agenda vorantreibt, während Kritiker darin Erpressung, Kontrollverlust und den nächsten Kommerzschub sehen: mehr Turniere, mehr Werbepausen, mehr Verschleiß, kurz gesagt das neoliberale Overkill-Programm für den Weltfußball. Zugleich bleibt die Uefa keine unschuldige Heldin, denn auch sie verteidigt ihre eigenen Premiumprodukte – EM, Champions League, Marktanteile –, wirkt in diesem Konflikt aber dennoch wie der letzte Türsteher vor dem Ausverkauf. Besonders bitter ist die Pointe, dass ein Boykott zuerst die Frauen und Juniorinnen träfe, also ausgerechnet jene, die an den bisherigen Exzessen kaum Anteil hatten. Am Ende liest sich das Ganze wie ein Machtkampf mit Endspielcharakter: Wenn Europas Verbände mit ihren Partnern standhaft bleiben, könnte Infantino ausgerechnet an dem Projekt scheitern, mit dem er den Fußball endgültig zur Asset-Klasse machen wollte.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
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