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VW in Zwickau: Panter verlangt zügig ein Konzept für VW-Werk in Zwickau

1 month ago 11

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Quelle: dpa Sachsen Aktualisiert am 9. September 2026, 21:42 Uhr

 Panter drängt auf ein baldiges Konzept für das VW-Werk in Zwickau.
Panter drängt auf ein baldiges Konzept für das VW-Werk in Zwickau. © Bodo Schackow/​dpa

Wirtschaftsminister Dirk Panter fordert die VW-Spitze auf, zügig ein Konzept für das Werk in Zwickau vorzulegen. Das dürfe nicht erst in einem halben Jahr passieren, «sondern wir brauchen das jetzt zeitnah, damit man gemeinsam arbeiten kann», sagte der SPD-Politiker nach einem Gespräch mit der Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretern in Zwickau.

Klares Ziel sei, die Fahrzeugproduktion an dem Traditionsstandort fortzuführen. «Wenn es alternative Möglichkeiten gibt, dann muss der Vorstand das vorlegen, aber ich kann das momentan nicht erkennen», sagte Panter. «Wir konzentrieren uns auf klassische Fahrzeugproduktion hier am Standort oder auf das Thema China, also chinesische Modelle. Das ist das, was wir bisher unter Alternativen verstanden haben.»

Ein Umbau zu einem Rüstungsstandort wie beim VW-Werk in Osnabrück sei in Zwickau aus seiner Sicht kurzfristig kein Thema, sagte Panter. Osnabrück sei ein völlig anderer Standort mit anderen Voraussetzung. In Zwickau gehe es um die Fahrzeugproduktion. 

Sparpaket soll Volkswagen zukunftsfest machen

Der VW-Aufsichtsrat hatte vorige Woche ein umfassendes Sparpaket beschlossen. Konzernchef Oliver Blume will Europas größten Autobauer effizienter und sparsamer aufstellen. Dafür soll Personal gestrichen werden. Hatten sich Vorstand und Arbeitnehmer 2024 auf ein Aus für 50.000 Stellen bis 2030 geeinigt, sieht die dem gebilligten «Zukunftsplan 2030» zugrundeliegende Erhebung einen konzernweiten Abbau von rund 50.000 weiteren Stellen vor.

Der Betriebsrat betonte zuletzt, der geplante Abbau der konzernweit 50.000 Stellen sei bisher nur ein Ziel. Der Vorstand müsse aufzeigen, wo, warum, wie und bis wann welche Größenordnungen realistisch werden könnten. 

Was mit den Standorten in Zwickau, Hannover und Emden sowie dem Werk der VW-Tochter Audi in Neckarsulm geschehen soll, ist bislang unklar. Laut VW-Spitze kann an den vier Standorten «aktuell keine wettbewerbsfähige Folgebelegung gestaffelt ab den Jahren 2031 bis 2034 gewährleistet werden».

© dpa-infocom, dpa:260909-930-660428/3

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