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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayHohe Energiekosten und ein Überangebot hatten British Steel zugesetzt und rund 2.700 Arbeitsplätze gefährdet. Nun soll ein neues Führungsteam den Konzern stabilisieren.
Quelle: DIE ZEIT, AFP, Reuters, min Aktualisiert am 16. Juli 2026, 12:03 Uhr
Großbritannien hat den Stahlkonzern British Steel verstaatlicht. Die Übernahme des ehemals chinesischen Unternehmens sei abgeschlossen, teilte die Regierung am Donnerstag in London mit. Die Entscheidung sichere die Zukunft der Stahlproduktion im Vereinigten Königreich, schütze qualifizierte Arbeitsplätze und bewahre eine wichtige nationale Fähigkeit. British Steel sei »Teil des Gefüges unserer Nation und ein Eckpfeiler der britischen Industriestärke«, sagte der scheidende Premierminister Keir Starmer.
Die Regierung hatte bereits im April 2025 die Kontrolle über das Unternehmen vom chinesischen Eigentümer Jingye übernommen. Damit sollte die Schließung der beiden Hochöfen im nordenglischen Scunthorpe verhindert werden, an denen rund 2.700 Menschen arbeiteten. Zudem standen Tausende weitere Arbeitsplätze in der Lieferkette auf dem Spiel.
1988 von Margaret Thatcher privatisiert
British Steel, das 1988 unter der damaligen Premierministerin Margaret Thatcher privatisiert worden war, litt unter hohen Energiekosten und einem Überangebot auf dem Weltmarkt. Nachdem kein Käufer gefunden werden konnte, kündigte Starmer im Mai ein Gesetz zur vollständigen Verstaatlichung an.
Ein neues Führungsteam sollte den Betrieb nun stabilisieren und den Konzern zu einem wirtschaftlich tragfähigen und klimafreundlichen Unternehmen umbauen.


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