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Im Gegensatz zu Trump: Vance lehnt Wahlunterstützung ab
Aktualisiert am 20.10.2026 - 17:36 UhrLesedauer: 1 Min.

Trump-Netanjahu (v. l.) mit Donald Trump und JD Vance (Archivbild): Der US-Präsident und sein Vize sind sich uneinig bei der Unterstützung des israelischen Ministerpräsidenten. (Quelle: IMAGO/Ma’ayan Toaf (GPO)/Handout/imago)
Trump und sein Vizepräsident sind sich vor der Wahl in Israel uneinig. Florida erlässt einen Haftbefehl gegen einen ehemaligen Machthaber. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Gegensatz zu Trump: Vance will Netanjahu nicht unterstützen
US-Vizepräsident JD Vance lehnt es ab, den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei der anstehenden Wahl zu unterstützen. Er mische sich nicht in israelische Wahlen ein, sagte Vance in einem Interview. Vance hatte jedoch Anfang des Jahres bei einer Reise nach Budapest den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán unterstützt.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Netanjahu für die Parlamentswahl in der kommenden Woche seine Unterstützung zugesagt. Es ist die erste Wahl in Israel seit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023. Umfragen zufolge dürfte Netanjahus religiös-nationalistische Koalition ihre Regierungsmehrheit verlieren.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth traf sich einem Medienbericht zufolge derweil am Montag bei einem unangekündigten Besuch in Israel mit Netanjahu. Das meldete das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Das Pentagon lehnte eine Stellungnahme ab. Hegseth selbst teilte in einem Social-Media-Beitrag mit, er habe US-Soldaten im Nahen Osten besucht.
Haftbefehl gegen Raúl Castro
Im US-Bundesstaat Florida ist ein Haftbefehl gegen Kubas Ex-Staatschef Raúl Castro erlassen worden. Ihm wird der Abschuss von zwei Kleinflugzeugen einer exilkubanischen Organisation durch die kubanische Luftwaffe im Jahr 1996 zur Last gelegt. "Das war kein Unfall, sondern Mord", sagte Floridas Generalstaatsanwalt James Uthmeier bei der Bekanntgabe der Anklage und des Haftbefehls auf Bundesstaatsebene.
Bei dem Abschuss der Flugzeuge der Organisation "Hermanos al Rescate" (Brüder zur Rettung) kamen vier Menschen ums Leben, drei davon US-Bürger. Im Mai hatte die US-Regierung den 95 Jahre alten Castro bereits angeklagt. "Hier im Bundesstaat Florida können wir unabhängig davon eigene Anklagepunkte vorbringen", sagte Uthmeier auf einer Pressekonferenz. Die Menschen in Miami hätten schon zu lange darauf gewartet, dass Castro zur Rechenschaft gezogen wird.
Der jüngere Bruder des Revolutionsführers Fidel Castro (1926-2016) war Verteidigungsminister des sozialistischen Karibikstaates, als die Maschinen der in Miami ansässigen Organisation angegriffen wurden. Laut Havanna waren die Flugzeuge in den kubanischen Luftraum eingedrungen. Die Internationale Organisation für Zivilluftfahrt kam hingegen zu dem Schluss, dass sie sich zum Zeitpunkt des Abschusses über internationalen Gewässern befanden.
Trump will neuen Namen für New Mexico
US-Präsident Donald Trump hat einen neuen Namen für den US-Bundesstaat New Mexico vorgeschlagen. "New Mexico sollte seinen Namen umgehend in "New America" ändern. Wir sind nicht Mexiko, wir sind die Vereinigten Staaten von Amerika! Der Name würde dem Bundesstaat großen Wert und mehr Prestige verleihen! Die Immobilienpreise und Einkommen würden steigen, und man wäre noch stolzer, wenn man vor unserer schönen amerikanischen Flagge salutiert", schrieb er auf Truth Social. Der Republikaner hatte bereits den Golf von Mexiko in Golf von Amerika umbenannt.


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