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USA-Geburtstagsfeier: Größtes Feuerwerk aller Zeiten
Aktualisiert am 02.07.2026 - 10:34 UhrLesedauer: 8 Min.

Ein Feuerwerk am Kapitol in Washington, D.C. Am 4. Juli sollen mehr als 850.000 Raketen gezündet werden. (Archiuvbild) (Quelle: IMAGO/PAT BENIC/imago)
Die USA beenden ein Freihandelsabkommen. Trump will mit einem Mega-Feuerwerk feiern. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Donnerstag, 2. Juli
Kampf gegen China: USA wollen Land zu "Hornissennest" machen
Trump hatte zuletzt mit Äußerungen Unruhe in Taiwan ausgelöst. Nun überrascht ein hoher US-Vertreter mit einem Strategieplan gegen Chinas Ambitionen. Lesen Sie hier mehr dazu.
US-General Donahue tritt ab: Nato 'stärker als je zuvor'
Der Befehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa und Afrika, General Christopher Donahue, scheidet nach nur 18 Monaten aus dem Amt. Er werde das Kommando in Wiesbaden an seinen Stellvertreter Christopher R. Norrie abgeben, teilten die US-Streitkräfte vor der Zeremonie mit, die für Donnerstag geplant war.
Donahue (56), der hoch angesehen ist und 2021 als letzter US-Soldat Afghanistan verlassen hat, gilt als jüngstes Beispiel für ranghöchste Militärvertreter, die von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth geschasst wurden - teils ohne Angabe von Gründen.
"Ich muss hier niemandem sagen, dass Europa mehr Verantwortung trägt als jemals zuvor in den letzten 35 Jahren. Für mich ist klar, dass Ihr bereit seid, mehr zu tun und euren Worten Taten folgen zu lassen, und die Vereinigten Staaten werden euch dabei zur Seite stehen", sagte Donahue dabei eine Woche vor dem Nato-Gipfel in Ankara. Und: "Die Nato ist heute stärker als je zuvor." Das klingt gänzlich anders als die immer neue Kritik von US-Präsident Donald Trump.
USA-Feier mit Rekord-Feuerwerk
Die Feuerwerksshow zum amerikanischen Unabhängigkeitstag auf der National Mall in Washington soll in diesem Jahr alle bisherigen Rekorde brechen. Geplant sind mehr als 850.000 Feuerwerkskörper – abgefeuert von zehn Standorten, darunter der West Potomac Park, der Reflecting Pool und Lastkähne auf dem Potomac River. Das teilte Stephen Vitale, Chef des ausführenden Unternehmens Pyrotecnico aus Pennsylvania, mit.
Damit würde der bisherige Weltrekord deutlich übertroffen: Laut Guinness World Records hält derzeit eine Silvestershow auf den Philippinen aus dem Jahr 2016 den Spitzenplatz – mit rund 810.000 Feuerwerkskörpern, gezündet im strömenden Regen über etwas mehr als einer Stunde.
Trump soll neues Helipad am Weißen Haus bauen lassen
Am Weißen Haus ist ein Bauzaun errichtet worden, der offenbar die Arbeiten für einen neuen Hubschrauberlandeplatz verbergen soll. Wie die "Washington Post" berichtet, soll sich das Helipad in der Nähe des Südportikus (South Portico) befinden. Dort landet üblicherweise Marine One, das Rufzeichen für den Hubschrauber, der den Präsidenten transportiert, sagte Quellen der Zeitung.
Mittwoch, 1. Juli
USA steigen aus Handelsabkommen mit Mexiko und Kanada aus
Die US-Regierung hat eine Verlängerung des Freihandelsabkommens USMCA mit Mexiko und Kanada in seiner gegenwärtigen Form abgelehnt. Damit beginne eine zehnjährige Frist bis zum Auslaufen des Vertrags, teilte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer am Mittwoch mit.
Die Regierung in Washington strebt Änderungen an, um nach eigenen Angaben Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie in die USA zurückzuholen und Handelsdefizite abzubauen. Der Pakt bleibe für weitere zehn Jahre in Kraft und werde jährlich überprüft, hieß es in der Mitteilung weiter. Eine Verlängerung um 16 Jahre sei jederzeit möglich, falls sich die drei Länder auf Anpassungen einigen. Für die Woche ab dem 20. Juli seien weitere Verhandlungen mit Mexiko geplant.
Ex-CIA-Chef John Brennan klagt gegen US-Justizministerium
Angesichts von Hinweisen auf eine kurz bevorstehende Anklage durch das US-Justizministerium hat der ehemalige CIA-Direktor John Brennan am Mittwoch Klage bei einem US-Bundesgericht eingereicht. Wie die "Washington Post" berichtet, bittet Brennan das Gericht um eine Intervention, bevor das Justizministerium überhaupt Anklage gegen ihn erhebt.
In einer in Washington eingereichten Klage forderten Brennans Anwälte die Richter auf, führende Beamte des Justizministeriums anzuweisen, alle Unterlagen im Zusammenhang mit der Untersuchung gegen den Geheimdienstleiter aus der Obama-Ära zu sichern. Die Anwälte erklärten, dass sie diese Unterlagen als Teil einer Verteidigungsstrategie nutzen wollen. Sie argumentieren, dass eine mögliche Strafverfolgung gegen Brennan aus rachsüchtigen Motiven von Präsident Donald Trump erfolge. Trump wolle sich mit Brennan an einem langjährigen Kritiker rächen, heißt es.
Das Justizministerium hat nicht sich bislang nicht auf zur Brennans Klage geäußert. Doch führende Beamte des Ministeriums, darunter Justizminister Todd Blanche, haben in den vergangenen Monaten keinen Hehl daraus gemacht, dass Brennan im Fokus ihrer Ermittlungen steht. Trumps früherer Nationaler Sicherheitsberater John Bolton hat sich erst kürzlich schuldig bekannt in einem Verfahren über den unrechtmäßigen Umgang mit vertraulichen Regierungsdokumenten. Auch der Prozess gegen Bolton gilt als Revanche des Präsidenten. Bolton war nach seiner Zeit als Sicherheitsberater zum scharfen Kritiker Trumps geworden.
Notlandung von US-Helikopter – Besatzungsmitglied vermisst
Nach der Notlandung eines Helikopters im Arabischen Meer sucht die US-Marine nach einem vermissten Besatzungsmitglied. Am frühen Morgen (US-Ostküstenzeit) habe ein Helikopter des Typs MH-60S Sea Hawk dort eine Notlandung vorgenommen, Hinweise auf eine feindliche Handlung als Ursache gebe es nicht, teilten die Marine-Streitkräfte des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos (Centcom) auf der Plattform X mit.
Nach einem der vier Besatzungsmitglieder des Hubschraubers werde noch gesucht, die anderen drei seien bereits gefunden worden, hieß es. Sie befinden sich demnach in stabilem Zustand auf dem Flugzeugträger "USS George H.W. Bush". Diesen hatten die USA im Zuge des Iran-Kriegs in die Region verlegt. Die Ursache des Vorfalls wird nach Angaben des US-Militärs aktuell untersucht.


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