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USA News | Trump: Weder ich noch Musk verantwortlich für Starlink-Ausfall

10 hours ago 1

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Newsblog zur US-Politik

Trump: Weder ich noch Musk verantwortlich für Starlink-Ausfall


Aktualisiert am 16.10.2026 - 21:38 UhrLesedauer: 1 Min.

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US-Präsident Donald Trump (l.) und SpaceX-Chef Elon Musk: Angeblich hat keiner von beiden der Ukraine das Satelliteninternet abgedreht. (Quelle: IMAGO/AdMedia/imago)

Der US-Präsident äußert sich zum Starlink-Ausfall in der Ukraine. Seine Sprecherin gibt ihren Posten auf – nach nur einer Woche. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Trump: Weder ich noch Musk verantwortlich für Starlink-Ausfall 

US-Präsident Donald Trump hat eine Verantwortung seiner Regierung oder Tech-Unternehmers Elon Musk für den eingeschränkten Zugriff der Ukraine auf das Satelliten-Netzwerk Starlink bestritten. Weder er noch Musk, der Chef des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX, zu dem Starlink gehört, seien dafür verantwortlich, dass die Ukraine den vollen Zugriff eingebüßt habe, sagte Trump am Freitag vor Journalisten am Weißen Haus vor einer Reise in den Bundesstaat Georgia. Eventuelle Einschränkungen beim Zugriff auf das Starshield-System seien nicht von den USA verhängt worden.

Trump erklärte zudem, er habe ein gutes Verhältnis zum ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Allerdings hatte Trump kürzlich den Druck auf Selenskyj erhöht und in einem TV-Interview gesagt, er sei kein großer Fan von ihm. Er finde den Umgang mit Selenskyj schwieriger als mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte am Donnerstag berichtet, dass das US-Präsidialamt eine Drosselung der Starshield-Dienste genehmigt habe. Diese Drosselung unterbrach die Kommunikation des ukrainischen Militärs mit den Hauptquartieren und führte zu einem Einbruch der Internetgeschwindigkeiten, was die Einsätze im Abwehrkampf gegen Russland beeinträchtigte. Starshield wurde von SpaceX speziell für Regierungs- und Sicherheitskunden entwickelt, insbesondere für das US-Verteidigungsministerium. Das System nutzt das Starlink-Satellitennetzwerk als Basis.

US-Kreise: Trumps Sprecherin Zacharia gibt Posten auf

Die gerade erst angetretene neue Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump, Katie Zacharia, gibt ihr Amt US-Kreisen zufolge auf. Sie werde den Posten räumen, bestätigte ein ranghoher Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur, ohne nähere zeitliche Angaben dafür zu nennen. Zuvor hatte Trump ihr öffentlich den Rücktritt nahegelegt.

Trump selbst hatte es vor Reportern am Mittag (Ortszeit) so dargestellt, als hätte er Zacharia nahegelegt, über einen Rücktritt nachzudenken. "Ich habe zu ihr gesagt: Ganz ehrlich, wenn ich du wäre, würde ich es mir noch einmal überlegen. Denk darüber nach, aber ich würde es mir noch einmal überlegen", erzählte er Reportern vor dem Weißen Haus. Ob Zacharia im Amt bleibe, wolle er ihr selbst überlassen.

Zacharia sei von den Medien in den vergangenen Tagen sehr schlecht behandelt worden, beklagte Trump. "Sie hat in den vergangenen Tagen gelitten", sagte er. Er habe sie deshalb gefragt, ob sie sich das wirklich antun wolle. "Vielleicht ist das nichts für sie", räumte er ein. Er wolle lediglich, dass sie glücklich sei, und werde ihre Entscheidung unterstützen. Er wolle bald erneut mit ihr sprechen.

Nach nur einer Woche: Trump legt Sprecherin Rücktritt nahe

US-Präsident Donald Trump hat seiner gerade erst angetretenen neuen Pressesprecherin Katie Zacharia nach eigenen Angaben nahegelegt, über einen Rücktritt nachzudenken. "Ich habe zu ihr gesagt: Ganz ehrlich, wenn ich du wäre, würde ich es mir noch einmal überlegen. Denk darüber nach, aber ich würde es mir noch einmal überlegen", erzählte er Reportern vor dem Weißen Haus. Ob Zacharia im Amt bleibe, wolle er ihr selbst überlassen.

Die Juristin war wegen Falschangaben zu ihrem Lebenslauf unter Druck geraten. Beim Sender Fox News räumte sie ein, dass sie durch die Anwaltsprüfung gefallen war. Dennoch bezeichnete sich die Juristin, die in der Vergangenheit bei Fox News kommentierte, jahrelang als Anwältin.

Zacharia ist erst seit einer Woche Trumps Sprecherin im Weißen Haus. Schon ihr erster Auftritt vor Reportern am Mittwoch hatte in den USA ein großes Medienecho ausgelöst, weil sie holprig und unsicher wirkte. Anschließend gerieten die Angaben zu ihrem Lebenslauf stärker in den Blick. Zacharia ist die Nachfolgerin von Karoline Leavitt, die ihre Aufgabe im August niedergelegt hatte.

Klo-Kommentar: Peking lädt Trump-Sprecherin ein

Nach einer Aussage der neuen Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, über die sanitären Zustände in China hat Peking eine Einladung ausgesprochen. Sie sei willkommen, bei Gelegenheit öfter nach China zu kommen und sich das anzusehen, sagte Außenamtssprecherin Mao Ning in Peking mit einem Grinsen auf eine Reporterfrage. Zacharia hatte zuvor im rechtskonservativen Sender Real America's Voice über die US-Wahl 2016 gesprochen, die der amtierende US-Präsident Donald Trump damals gewonnen hatte. 

Damals sei allen gesagt worden, Trumps Herausforderin Hillary Clinton von den Demokraten würde gewinnen, die ruhmreichen Tage Amerikas seien vorbei und China ziehe als aufstrebende Macht am Horizont auf, sagte sie. "Ich erinnere mich noch sehr genau daran; ich war gerade aus China zurückgekommen und dachte mir: Wie kann China schon das nächste Land am Horizont sein? Die haben doch nicht einmal ordentliche Toiletten", fuhr sie fort. Zacharia war 2011 nach ihrem Jura-Studium in Kalifornien mit ihrem Ehemann nach China umgezogen und hatte dort bei einer renommierten Kanzlei gearbeitet, wie mehrere US-Medien berichtet hatten. 

Trump hatte die frühere Fernsehkommentatorin vor einer Woche als neue Sprecherin des Weißen Hauses vorgestellt. Seitdem sorgte sich schon mehrfach für Schlagzeilen. Einem holprigen Auftritt bei ihrer ersten Pressekonferenz folgten Zweifel über ihre berufliche Qualifikation als Anwältin. Mittlerweile hat sie zugegeben, bei der Anwaltsprüfung durchgefallen zu sein.

USA sprechen mit China und Russland über Atomwaffen

Die USA führen nach den Worten von Präsident Donald Trump Gespräche mit Russland und China über eine atomare Abrüstung der Länder mit den größten Atomwaffenarsenalen. "Die ganze Angelegenheit ist bedauerlich, denn ich würde gerne atomar abrüsten, wenn möglich. Aber wir sprechen tatsächlich mit Russland und China über eine solche Abrüstung", sagte Trump am Donnerstag dem US-Fernsehsender Newsmax. Dem Bericht zufolge hat Trump auch mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping über das Thema gesprochen. Der Präsident erwarte, dass China im Bereich Atomwaffen in den nächsten fünf Jahren zu den USA aufschließen werde.

Trump-Sprecherin verrät Details zu Anwaltsprüfung

In der Debatte um ihre beruflichen Qualifikationen hat die neue Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, zugegeben, bei einer Anwaltsprüfung durchgefallen zu sein. In einem außergewöhnlich kritischen Interview verneinte sie die Frage des Fox-News-Moderators Sean Hannity, ob sie die Prüfung bestanden habe. Auf Nachfragen gab sie zudem zu, die Prüfung nicht wiederholt zu haben.

Dass Hannity Zacharia so kritische Fragen stellte, ist bemerkenswert. Er gilt als einer der engsten und einflussreichsten Vertrauten von US-Präsident Donald Trump. Im TV-Sender Fox News stellt er regelmäßig Trumps Politik und Wirken ungewöhnlich positiv dar.

Weißes Haus soll Starshield-Drosselung angeordnet haben

Die Anweisung zur Drosselung des von der Ukraine für Gefechtsfeldkommunikation und Drohneneinsätze genutzten US-Satellitensystems Starshield kam nach Angaben von Insidern aus dem Weißen Haus. Die Führung des Verteidigungsministeriums habe die Mitteilung erhalten, der Starshield-Dienst von SpaceX für das ukrainische Militär müsse verlangsamt werden. Zwei mit der Angelegenheit vertraute US-Regierungsvertreter und ein weiterer westlicher Regierungsvertreter sagten nicht, wer im Weißen Haus die Entscheidung getroffen habe und wer für die Umsetzung verantwortlich gewesen sei.

FBI-Agenten klagen gegen Entlassung

Neun im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen US-Präsident Donald Trump entlassene Mitarbeiter der Bundespolizei FBI verlangen ihre Wiedereinstellung. In ihrer am Donnerstag bei einem Gericht in Washington eingereichten Klage bezeichnen sie ihren Rauswurf als "politische Vergeltung".

Den neun Agenten und Analysten waren im Februar von FBI-Direktor Kash Patel entlassen worden. Sie waren an den Ermittlungen gegen Trump wegen der Lagerung geheimer Dokumente in seiner Privatresidenz Mar-a-Lago in Florida beteiligt. Die Ermittlungen zu der Dokumentenaffäre sowie ein weiteres Strafverfahren gegen Trump wegen mutmaßlicher Wahlmanipulation im Jahr 2020 wurden nach Trumps Sieg bei der Präsidentschaftswahl 2024 eingestellt.

Sie seien "unrechtmäßig entlassen" worden, hieß es in der Klage der FBI-Mitarbeiter. Es habe "keinen legitimen Grund" dafür gegeben, sondern es sei nur darum gegangen, "die persönliche Rache des Präsidenten zu befriedigen". Die Regierung sieht sich auch mit weiteren Klagen von entlassenen FBI-Agenten gegen ihre Kündigung konfrontiert.

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