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Zacharia gibt gerade Interview – dann klopft es an der Tür
Aktualisiert am 17.10.2026 - 21:09 UhrLesedauer: 1 Min.

Katie Zacharia und US-Präsident Donald Trump: Die Sprecherin des Weißen Hauses musste ihren Posten nach nur fünf Tagen räumen. (Quelle: IMAGO/Tom Williams/imago)
Zur Entlassung von Trumps Sprecherin werden Details bekannt. Trump bekommt Gegenwind aus dem Kongress. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Zacharia gibt gerade Interview – dann klopft es an der Tür
Es war eine bemerkenswert kurze Zeit für Katie Zacharia auf dem Posten der Sprecherin des Weißen Hauses. Nach nur fünf Tagen entließ US-Präsident Donald Trump die Juristin am Freitag wieder. Zu holprig war ihr erster Auftritt vor der Presse verlaufen, zu viele Angaben zu ihrem Lebenslauf stimmten nicht. Nun berichtet das "Wall Street Journal" von dem Moment, als Zacharia gefeuert wurde.
Demnach gab Zacharia einem Reporter der Zeitung gerade ein Interview in ihrem Büro im Weißen Haus, um über ihre Pläne als Trump-Sprechin Auskunft zu geben. Es sei Freitagmittag, kurz vor 13 Uhr Ortszeit gewesen, so das "Wall Street Journal". Dann habe es an der Tür geklopft. Jason Miller habe hereingeschaut, ein hochrangiger Berater des Präsidenten. "JD will mit uns reden, und zwar jetzt", sagte Miller dem Bericht zufolge und bezog sich dabei auf JD Vance, den US-Vizepräsidenten. Zacharia habe mit Miller das Büro verlassen – und sei nie wieder gekommen.
Zur selben Zeit, als Zacharia zu Vance gerufen wurde, habe Trump Reportern vor dem Weiß Haus gesagt, dass er Zacharia einem Gespräch am Vormittag den Rücktritt nahegelegt habe, heißt es in dem Bericht. Die Entscheidung, ob sie bleiben oder gehen wolle, habe er allerdings ihr überlassen, behauptete Trump. Doch kurz nach dem Auftritt des Präsidenten bestätigten sich die Meldungen, dass Zacharia ihren Posten räumen müsse.
Trump will Ozean umbenennen – Google blockt angeblich ab
Mit der Schilderung seines angeblichen Versuchs, einen Ozean nach ihm zu benennen und Googles Blockade der Idee, hat US-Präsident Donald Trump seine Anhänger begeistert. Bei einem Wahlkampfauftritt im Bundesstaat Georgia behauptete er, in einem Gespräch mit Vertretern des Internetkonzerns vorgeschlagen zu haben, den Atlantik oder den Pazifik in "Trump Ozean" umzutaufen. Daraufhin hätten diese empört gesagt: "Jetzt reicht's. Jetzt ist Schluss. Wir machen das nicht mehr mit."
Zuvor hatte Trump 2025 per Dekret bereits den Golf von Mexiko in "Gulf of America" umbenannt, im August dieses Jahres folgte der Ontariosee an der Grenze zu Kanada mit dem Namen "Lake America". Google Maps übernahm beide Änderungen für Nutzer in den USA.
Trump sagte vor seinen Anhängern, er habe Google eine Karte mit der Beschriftung "Trump Ozean" geschickt. Allerdings hätten die Verantwortlichen das abgelehnt: "Sir, hören Sie, okay, das können wir nicht machen. Ozeane sind etwas anderes. Sie erstrecken sich über viele, viele Länder." Trump sagte, dass er es ohnehin nur als Scherz gemeint habe – dieses Mal. Allerdings schob er hinterher: "Auch wenn es nicht die schlechteste Idee war, die ich je hatte." Ob sich der Austausch mit Google tatsächlich so ereignet hat, war zunächst unklar.
Abgeordnete wollen Trumps Deal mit Putin stoppen
Der Abgeordnete Gregory Meeks hat am Freitag einen Gesetzentwurf gegen den geplanten Kauf und Import russischen Diesels durch die USA eingebracht. Das teilte der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten im US-Repräsentantenhaus mit. Meeks ist dort der ranghöchste Vertreter der demokratischen Minderheit. Der Entwurf soll der US-Entwicklungsfinanzierungsbehörde Investitionen in Russlands Energiesektor verbieten. Zudem soll er bereits erteilte allgemeine Genehmigungen des Finanzministeriums aufheben und weitere verhindern. Die Regierung müsste außerdem Sanktionen gegen die russische Energiewirtschaft verhängen.
Meeks kritisierte, der Deal werde die Kosten für Amerikaner nicht senken, sondern dem russischen Präsidenten Wladimir Putin Geld für den Krieg gegen die Ukraine verschaffen. Statt sich Putin anzunähern, müsse Washington den Druck auf den Kreml erhöhen, erklärte er. Der Gesetzentwurf wird von Abgeordneten beider Parteien unterstützt. Zu den Mitunterzeichnern zählt auch der Republikaner Don Bacon. Ob und wann das Repräsentantenhaus über die Vorlage abstimmt, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag ein bereits beschlossenes Paket mit Russland-Sanktionen gestoppt. Die Kehrtwende von Trump bei den Strafmaßnahmen erfolgte nur wenige Tage nach dem umstrittenen Abkommen zwischen Trump und Putin über die Lieferung von russischem Diesel und gut zwei Wochen vor den Kongresswahlen in den USA.
Trump: Weder ich noch Musk verantwortlich für Starlink-Ausfall
US-Präsident Donald Trump hat eine Verantwortung seiner Regierung oder Tech-Unternehmers Elon Musk für den eingeschränkten Zugriff der Ukraine auf das Satelliten-Netzwerk Starlink bestritten. Weder er noch Musk, der Chef des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX, zu dem Starlink gehört, seien dafür verantwortlich, dass die Ukraine den vollen Zugriff eingebüßt habe, sagte Trump am Freitag vor Journalisten am Weißen Haus vor einer Reise in den Bundesstaat Georgia. Eventuelle Einschränkungen beim Zugriff auf das Starshield-System seien nicht von den USA verhängt worden.
Trump erklärte zudem, er habe ein gutes Verhältnis zum ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Allerdings hatte Trump kürzlich den Druck auf Selenskyj erhöht und in einem TV-Interview gesagt, er sei kein großer Fan von ihm. Er finde den Umgang mit Selenskyj schwieriger als mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Die Nachrichtenagentur Reuters hatte am Donnerstag berichtet, dass das US-Präsidialamt eine Drosselung der Starshield-Dienste genehmigt habe. Diese Drosselung unterbrach die Kommunikation des ukrainischen Militärs mit den Hauptquartieren und führte zu einem Einbruch der Internetgeschwindigkeit, was die Einsätze im Abwehrkampf gegen Russland beeinträchtigte. Starshield wurde von SpaceX speziell für Regierungs- und Sicherheitskunden entwickelt, insbesondere für das US-Verteidigungsministerium. Das System nutzt das Starlink-Satellitennetzwerk als Basis.
US-Kreise: Trumps Sprecherin Zacharia gibt Posten auf
Die gerade erst angetretene neue Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump, Katie Zacharia, gibt ihr Amt US-Kreisen zufolge auf. Sie werde den Posten räumen, bestätigte ein ranghoher Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur, ohne nähere zeitliche Angaben dafür zu nennen. Zuvor hatte Trump ihr öffentlich den Rücktritt nahegelegt.
Trump selbst hatte es vor Reportern am Mittag (Ortszeit) so dargestellt, als hätte er Zacharia nahegelegt, über einen Rücktritt nachzudenken. "Ich habe zu ihr gesagt: Ganz ehrlich, wenn ich du wäre, würde ich es mir noch einmal überlegen. Denk darüber nach, aber ich würde es mir noch einmal überlegen", erzählte er Reportern vor dem Weißen Haus. Ob Zacharia im Amt bleibe, wolle er ihr selbst überlassen.
Zacharia sei von den Medien in den vergangenen Tagen sehr schlecht behandelt worden, beklagte Trump. "Sie hat in den vergangenen Tagen gelitten", sagte er. Er habe sie deshalb gefragt, ob sie sich das wirklich antun wolle. "Vielleicht ist das nichts für sie", räumte er ein. Er wolle lediglich, dass sie glücklich sei, und werde ihre Entscheidung unterstützen. Er wolle bald erneut mit ihr sprechen.
Nach nur einer Woche: Trump legt Sprecherin Rücktritt nahe
US-Präsident Donald Trump hat seiner gerade erst angetretenen neuen Pressesprecherin Katie Zacharia nach eigenen Angaben nahegelegt, über einen Rücktritt nachzudenken. "Ich habe zu ihr gesagt: Ganz ehrlich, wenn ich du wäre, würde ich es mir noch einmal überlegen. Denk darüber nach, aber ich würde es mir noch einmal überlegen", erzählte er Reportern vor dem Weißen Haus. Ob Zacharia im Amt bleibe, wolle er ihr selbst überlassen.
Die Juristin war wegen Falschangaben zu ihrem Lebenslauf unter Druck geraten. Beim Sender Fox News räumte sie ein, dass sie durch die Anwaltsprüfung gefallen war. Dennoch bezeichnete sich die Juristin, die in der Vergangenheit bei Fox News kommentierte, jahrelang als Anwältin.
Zacharia ist erst seit einer Woche Trumps Sprecherin im Weißen Haus. Schon ihr erster Auftritt vor Reportern am Mittwoch hatte in den USA ein großes Medienecho ausgelöst, weil sie holprig und unsicher wirkte. Anschließend gerieten die Angaben zu ihrem Lebenslauf stärker in den Blick. Zacharia ist die Nachfolgerin von Karoline Leavitt, die ihre Aufgabe im August niedergelegt hatte.
Klo-Kommentar: Peking lädt Trump-Sprecherin ein
Nach einer Aussage der neuen Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, über die sanitären Zustände in China hat Peking eine Einladung ausgesprochen. Sie sei willkommen, bei Gelegenheit öfter nach China zu kommen und sich das anzusehen, sagte Außenamtssprecherin Mao Ning in Peking mit einem Grinsen auf eine Reporterfrage. Zacharia hatte zuvor im rechtskonservativen Sender Real America's Voice über die US-Wahl 2016 gesprochen, die der amtierende US-Präsident Donald Trump damals gewonnen hatte.
Damals sei allen gesagt worden, Trumps Herausforderin Hillary Clinton von den Demokraten würde gewinnen, die ruhmreichen Tage Amerikas seien vorbei und China ziehe als aufstrebende Macht am Horizont auf, sagte sie. "Ich erinnere mich noch sehr genau daran; ich war gerade aus China zurückgekommen und dachte mir: Wie kann China schon das nächste Land am Horizont sein? Die haben doch nicht einmal ordentliche Toiletten", fuhr sie fort. Zacharia war 2011 nach ihrem Jura-Studium in Kalifornien mit ihrem Ehemann nach China umgezogen und hatte dort bei einer renommierten Kanzlei gearbeitet, wie mehrere US-Medien berichtet hatten.
Trump hatte die frühere Fernsehkommentatorin vor einer Woche als neue Sprecherin des Weißen Hauses vorgestellt. Seitdem sorgte sich schon mehrfach für Schlagzeilen. Einem holprigen Auftritt bei ihrer ersten Pressekonferenz folgten Zweifel über ihre berufliche Qualifikation als Anwältin. Mittlerweile hat sie zugegeben, bei der Anwaltsprüfung durchgefallen zu sein.
USA sprechen mit China und Russland über Atomwaffen
Die USA führen nach den Worten von Präsident Donald Trump Gespräche mit Russland und China über eine atomare Abrüstung der Länder mit den größten Atomwaffenarsenalen. "Die ganze Angelegenheit ist bedauerlich, denn ich würde gerne atomar abrüsten, wenn möglich. Aber wir sprechen tatsächlich mit Russland und China über eine solche Abrüstung", sagte Trump am Donnerstag dem US-Fernsehsender Newsmax. Dem Bericht zufolge hat Trump auch mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping über das Thema gesprochen. Der Präsident erwarte, dass China im Bereich Atomwaffen in den nächsten fünf Jahren zu den USA aufschließen werde.
Trump-Sprecherin verrät Details zu Anwaltsprüfung
In der Debatte um ihre beruflichen Qualifikationen hat die neue Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, zugegeben, bei einer Anwaltsprüfung durchgefallen zu sein. In einem außergewöhnlich kritischen Interview verneinte sie die Frage des Fox-News-Moderators Sean Hannity, ob sie die Prüfung bestanden habe. Auf Nachfragen gab sie zudem zu, die Prüfung nicht wiederholt zu haben.
Dass Hannity Zacharia so kritische Fragen stellte, ist bemerkenswert. Er gilt als einer der engsten und einflussreichsten Vertrauten von US-Präsident Donald Trump. Im TV-Sender Fox News stellt er regelmäßig Trumps Politik und Wirken ungewöhnlich positiv dar.


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