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Nach Zeitungsbericht: Trump will Kandidaten ausschließen
Aktualisiert am 28.10.2026 - 21:25 UhrLesedauer: 1 Min.

Donald Trump bei einer Rede im Vorwahlkampf in Wasilla, Alaska (Archivbild): Nun fordert er einen Ausschluss zweier Senatskandidaten. (Quelle: IMAGO/Al Grillo/imago)
In dem Prozess um den ehemaligen Machthaber Venezuelas wird ein neuer Richter gesucht. Donald Trump will zwei Senatskandidaten der Demokraten ausschließen. Alle Entwicklungen im Newsblog.
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Alaska: Trump fordert Ausschluss zweier Senatskandidaten
Nach einem Bericht über einen mutmaßlichen Namenstrick der Demokraten bei der Senatswahl im US-Bundesstaat Alaska hat Präsident Donald Trump den Ausschluss zweier Kandidaten gefordert. Die demokratische Bewerberin Mary Peltola und ein Namensvetter des republikanischen Senators Dan Sullivan müssten von den Stimmzetteln gestrichen werden, schrieb Trump am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social.
"Es wurde gerade festgestellt, dass die Demokraten in Alaska illegal nach einem Mann namens Dan Sullivan gesucht und ihn angeworben haben", schrieb Trump. Den Namensvetter des Senators bezeichnete er als "falschen Dan Sullivan". Zudem warf er den Demokraten vor, vor einem Bundesgericht unter Eid falsche Angaben gemacht zu haben.
Die "New York Times" hatte zuvor berichtet, Mitarbeiter der Demokraten hätten gezielt nach Kandidaten gesucht, die dem republikanischen Senator Stimmen abnehmen könnten. Dazu gehöre der pensionierte Lehrer Dan J. Sullivan aus einem abgelegenen Fischerdorf. Der amtierende Senator heißt Dan S. Sullivan. Die Zeitung stützte sich unter anderem auf Aussagen der früheren Wahlkampfleiterin Peltolas sowie interne Nachrichten und Dokumente. Die Zeitung betonte jedoch, dass die gezielte Aufstellung von Kandidaten zur Aufsplitterung gegnerischer Wählerstimmen grundsätzlich legal sei und in Alaska bereits von beiden großen Parteien genutzt worden sei. Die Recherche habe weder Straftaten nachgewiesen noch Trumps Vorwurf falscher Aussagen unter Eid belegt.
Richter im Maduro-Prozess verstorben
Im Prozess um den ehemaligen Machthaber Venezuelas in New York ist der zuständige Richter verstorben. Das berichten mehrere US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf das zuständige Gericht. Demnach ist Alvin K. Hellerstein im Alter von 92 Jahren eines natürlichen Todes verstorben.
Hellerstein wurde 1998 von dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton zum Richter in New York ernannt. Bundesrichter haben in den USA kein vorgeschriebenes Rentenalter und können deshalb selbst entscheiden, wie lange sie im Dienst bleiben wollen. Es war zunächst unklar, welcher Richter den Prozess künftig übernehmen wird.
Maduro und seine Frau wurden Anfang Januar von Spezialkräften des US-Militärs in Venezuela festgenommen. In den USA werden beiden eine Kombination aus Waffen- und Drogendelikten vorgeworfen. Anfang des Monats wurden zudem neue Anklagen wegen Folter erhoben.
Trump: Netanjahu hat bei Israel-Wahl gut abgeschnitten
US-Präsident Donald Trump hat sich zufrieden mit dem Abschneiden des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei den Parlamentswahlen gezeigt. Er habe gehört, dass Netanjahu sehr gut abgeschnitten habe, sagte Trump. Das Ergebnis sei zwar knapp, aber dennoch als Erfolg zu werten. Seine Wahlempfehlung habe Netanjahu vermutlich sehr geholfen. Möglicherweise werde er gewinnen oder es gebe ein Patt.
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung – Zinspause erwartet
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) verkündet am Mittwoch ihre Leitzinsentscheidung (19 Uhr MEZ). Erwartet wird, dass die Fed den Leitzins dieses Mal unverändert lässt. Fed-Chef Kevin Warsh will die Entscheidung im Anschluss auf einer Pressekonferenz erläutern (19.30 Uhr MEZ).
Auf ihrer letzten Sitzung Mitte September hatte die Fed den Leitzins erstmals seit gut drei Jahren erhöht. Sie begründete dies mit der wegen des Iran-Kriegs deutlich gestiegenen Inflation. Die Verbraucherpreise sind ein Hauptthema vor den Kongresswahlen am 3. November. Den Republikanern von US-Präsident Donald Trump droht laut Umfragen eine Niederlage. Trump drängt die Fed immer wieder zu Zinsschnitten, um etwa Immobilienkredite zu verbilligen.
Rubio begleitet Trump bei Wahlkampfauftritt
Wenige Tage vor den Zwischenwahlen zum US-Kongress am 3. November hat sich Außenminister Marco Rubio einem Wahlkampfauftritt von Präsident Donald Trump angeschlossen – was bisher eher selten vorkam. Gemeinsam besuchten die beiden republikanischen Politiker am Dienstag zunächst einen mit venezolanischem Rohöl beladenen Öltanker im Bundesstaat Texas. Anschließend holte Trump Rubio in der Hafenstadt Corpus Christi mit den Worten auf die Bühne: "Er ist so beliebt."
"Wir lieben Marco", fügte Trump hinzu. Dabei forderte er Rubio auf, sich zu ihm ans Rednerpult zu gesellen, während die Menge dessen Namen skandierte.
Hacker greifen Wahlwebseite an
Die Website der US-Wahlbehörde FEC ist offenbar Ziel eines Hackerangriffs geworden. Dadurch wurde das elektronische Meldesystem eine Woche vor den Kongresswahlen am 3. November gestört, wie am Dienstag aus einer E-Mail hervorging, die der Nachrichtenagentur Reuters vorlag. Bei den sogenannten Midterms entscheidet sich, ob die Republikaner von Präsident Donald Trump ihre Mehrheiten im Kongress für die nächsten zwei Jahre behalten. Die FEC teilte mit, das System sei derzeit offline und die IT-Abteilung arbeite an der Wiederherstellung. Frühere Berichte seien jedoch weiterhin abrufbar. Eine weitere Stellungnahme lehnte die Kommission ab.
"Sehr schlechter Begriff": Trump will Wort "offiziell verbieten"
Donald Trump will die Nutzung des Begriffs "Artificial Intelligence" (deutsch: Künstliche Intelligenz) unterbinden. Das schreibt der US-Präsident in einem Social-Media-Beitrag, in dem er sich über einen Artikel des "Wall Street Journal" echauffiert: "Wann wird das 'Wall Street Journal' anfangen, Artificial Intelligenze, ein sehr schlechter und nicht akkurater Name, Super-Intelligence zu nennen, der Name, den so gut wie jeder nutzt oder es bald tun wird?"
Trump kündigt weiter an: "In Kürze werden wir den Begriff 'AI/Artificial Intelligence' offiziell verbieten, und zwar in allen relevanten Dokumenten und auch überall sonst, weil er so ungenau ist." Trump hat tatsächlich nicht die Macht, einen Begriff "überall sonst" zu verbieten.


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