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USA-News aktuell: Trump verschiebt Gipfel mit Xi

2 months ago 15

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Die wirtschaftlich schwer angeschlagene Karibikinsel steht unter erhöhtem Druck aus Washington. Trump hatte Kubas Zugang zu Öl durch eine Blockade und Zolldrohungen gegen Öllieferanten weitgehend gestoppt.

Montag, 16. März

Eine Debatte über eine Verschiebung des Treffens von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatspräsident Xi Jinping überschattet die derzeitigen Handelsgespräche beider Länder. US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt und Finanzminister Scott Bessent bekräftigten, dass das angepeilte Aufeinandertreffen in zwei Wochen auf einen anderen Zeitpunkt fallen könnte. Dabei widerspricht Bessent zugleich der Darstellung von US-Präsident Donald Trump.

Am Sonntag hatte Trump in einem Interview der "Financial Times" in Aussicht gestellt, das angepeilte Treffen mit Xi zu verschieben. Einen Alternativtermin nannte er demnach nicht. Trump verknüpfte die Nachricht damit, dass er gerne die Unterstützung Pekings bei der Sicherung der Straße von Hormus sehen wolle – noch vor dem angepeilten Treffen. "Wir würden es gerne vorher wissen", sagte Trump mit Blick darauf, dass zwei Wochen eine lange Zeit seien. Der Iran gilt als einer wichtigsten Öllieferanten Chinas.

Donald Trump hat eine baldige Einigung mit Kuba oder andere Maßnahmen in Aussicht gestellt. "Kuba will auch einen Deal machen, und ich denke, wir werden ziemlich bald entweder einen Deal machen oder tun, was auch immer wir tun müssen", sagte Trump am Sonntag vor Reportern an Bord der Air Force One. Man spreche mit Kuba, werde sich jedoch zuerst um den Iran kümmern.

Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel hatte am Freitag erklärt, sein Land habe Gespräche mit den USA aufgenommen. "Ziel dieser Gespräche ist es, durch Dialog Lösungen für die bilateralen Differenzen zu finden, die wir zwischen den beiden Nationen haben", sagte Díaz-Canel in einem im Staatsfernsehen ausgestrahlten Video. Kuba befindet sich in einer der schwersten Wirtschaftskrisen seit Jahrzehnten, die durch Engpässe bei Ölimporten noch verschärft wird.

Trump hatte in den vergangenen Wochen wiederholt erklärt, Kuba stehe kurz vor dem Zusammenbruch oder sei bestrebt, eine Vereinbarung mit den USA zu treffen. Trotz der wiederaufgenommenen Kontakte bestehen erhebliche Differenzen zwischen den beiden Regierungen. Vertreter der US-Regierung haben angedeutet, dass eine Lockerung des Drucks wahrscheinlich von politischen und wirtschaftlichen Zugeständnissen Havannas abhänge. Die kubanische Führung besteht jedoch darauf, dass die Verhandlungen die Unabhängigkeit der Insel respektieren müssten.

Wegen der Berichterstattung über den Iran-Krieg erhöht die US-Medienaufsicht den Druck auf Rundfunksender. Wer Falschnachrichten verbreite, dem drohe ein Lizenzverlust, schrieb Brendan Carr, Chef der Medienaufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC), auf der Plattform X. Zuvor hatte sich US-Präsident Donald Trump über die Berichterstattung einiger US-Medien zum Iran-Krieg beschwert.

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