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USA im Iran-Krieg: Schickt Trump jetzt Bodentruppen in den Iran?

2 months ago 26

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"Konventionelle Unterstützungstruppen und behördenübergreifende Einheiten mit besonderen Fähigkeiten könnten die Spezialeinheiten auch bei ersten Razzien begleiten", so "The War Zone". Zudem seien die Spezialeinheiten auch gut positioniert, um zu helfen, Nuklearmaterial abzufangen, wenn das iranische Regime versuche, es aus dem Land herauszubringen.

Atomare Gefahr? US-Spezialeinheiten spielen Szenarien durch

Dem Militärportal zufolge stecken hinter den US-Spezialtruppen die Einheiten "Tier One" sowie die "Delta Force" der US-Armee und das "SEAL Team Six" der US-Marine. In regelmäßigen Übungen trainieren sie, wie Massenvernichtungswaffen bekämpft werden können – und spielen Szenarien durch, zu welchen chemischen, biologischen, nuklearen und radiologischen Gefahren es kommen kann.

Zur federführenden Stelle, die für die Bekämpfung von Massenvernichtungswaffen zuständig ist, wurde 2016 das Einsatzkommando der US-Spezialkräfte (U.S. Special Operations Command) ernannt. Laut "The War Zone" nehmen auch konventionelle US-Militäreinheiten sowie etwa Mitarbeiter des US-Energieministeriums an den Übungen teil.

Ob sich auch israelische Streitkräfte an einem möglichen Bodentruppeneinsatz in Isfahan beteiligen würden, ist derzeit unklar. Erfahrung hätten sie, wie Beispiele aus der Vergangenheit zeigen. So zerstörten israelische Truppen "The War Zone" zufolge etwa im September 2024 eine unterirdische Raketenfabrik in Syrien, die mit Unterstützung aus dem Iran errichtet worden sei. Die Einsatzkräfte seien rund zweieinhalb Stunden vor Ort gewesen und hätten in dieser Zeit 300 Kilogramm Sprengstoff auf dem Gelände platziert. Schon das sei ein klares Signal an den Iran gewesen, dass seine unterirdischen Anlagen nicht unangreifbar seien.

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Einsatz birgt immense Herausforderungen

Militärexperten betonen allerdings auch, dass enorme Bedenken bestünden, wie genau die Spezialeinheiten hunderte Kilogramm Uran aus dem Iran bringen wollen – selbst wenn es sich an einem einzigen Standort befinde. Sicherheitsbehälter, in denen das Uran wahrscheinlich gelagert ist, machten das zu transportierende Material noch schwerer und sperriger.

Auch bei einer Neutralisierung vor Ort gebe es noch offene Fragen. Laut "The War Zone" bedarf es sehr viel Zeit und Ressourcen, um das nukleare Material beispielsweise zu verdünnen. Um es für Waffen unbrauchbar zu machen, kann spaltbares Material nicht einfach gesprengt werden, um es zu zerstören. Stattdessen kann hochangereichertes Uran mit weniger angereichertem Uran vermischt werden. Und je länger die Einheiten brauchen, umso mehr Zeit hat das iranische Regime für eine militärische Reaktion. Immerhin hat der Schutz der Atomanlagen für das Regime höchste Priorität.

Wie Axios berichtet, würde es wahrscheinlich erst zu einem Einsatz von Bodentruppen in Irans Urananreicherungslagern kommen, wenn Teherans Militär keine ernsthafte Bedrohung mehr für die US-israelischen Streitkräfte darstellt. Andererseits bedürfte es laut "The War Zone" auch Bodentruppen, um iranische Gruppen abzufangen, sobald diese versuchen, das angereicherte Uran zu verlegen oder zu entwenden. Immerhin birgt ein Angriff aus der Luft auf Fahrzeuge mit Uran das Risiko, dass sich das Nuklearmaterial unkontrolliert verteilt. Am Ende könnte die Abwägung über eine mögliche Entsendung von Bodentruppen darüber entscheiden, wessen Sicherheit den USA wichtiger ist: die seiner Soldaten oder die der Bevölkerung.

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