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Reflecting Pool: Trump-Regierung räumt Fehler ein
Aktualisiert am 01.08.2026 - 00:31 UhrLesedauer: 12 Min.

Arbeiten am Reflecting Pool: Offenbar waren es nicht Vandalen, sondern schlechte Ausführung der Renovierung, die Schäden verursachten. (Archivbild) (Quelle: Mark Schiefelbein/AP/dpa/dpa-bilder)
Der Reflecting Pool wurde offenbar nicht mutwillig beschädigt. US-Medien berichten über einen iranischen Cyberangriff. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Samstag, 1. August
Drama um Reflecting Pool: Trump-Regierung räumt Fehler ein
Das US-Justizministerium hat eingeräumt, dass eine von Präsident Donald Trump veranlasste 14-Millionen-Dollar-Renovierung des Reflecting Pool am Lincoln Memorial in Washington, D.C., mangelhaft war. Das Strafverfahren gegen den ehemaligen Olympioniken David Hearn, dem vorgeworfen wurde, den Pool beschädigt zu haben, wurde eingestellt. US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt Vandalen für Schäden nach der Renovierung verantwortlich gemacht.
Dies geht aus einem neuen Gerichtsantrag der US-Staatsanwältin von Washington, D.C., Jeanine Pirro, hervor, über den CNN berichtet. "Erst nach der Einreichung der Anklageschrift [gegen Hearn] legte das [Innenministerium] der [US-Staatsanwaltschaft in Washington, D.C.] zusätzliche Unterlagen vor, aus denen hervorgeht, dass die Beschädigung des Reflecting Pools am Lincoln Memorial im Juni 2026 auf eine mangelhafte Installation durch den Auftragnehmer, Atlantic Industrial Coatings, sowie der Eile, das Projekt noch vor den Veranstaltungen im Rahmen der 'America 250'-Feierlichkeiten in den Wochen rund um den Unabhängigkeitstag 2026 fertigzustellen, zurückzuführen ist", schrieb Pirros Büro laut dem Sender.
Freitag, 31. Juli
Entwaffnung der Hamas: Hat Trump den Mund zu voll genommen?
Donald Trump vermeldet, dass die Terrororganisation Hamas entwaffnet werden soll. Aber hat er damit recht? Lesen Sie den ganzen Artikel hier.
Trump äußert sich verhalten zu Patriot-Lizenzen für Ukraine
US-Präsident Donald Trump hat sich zurückhaltend zu einer möglichen Vergabe von Lizenzen an die Ukraine zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen geäußert. "Wir haben dem nicht zugestimmt. Wir sprechen darüber", sagte der Präsident in einer Kabinettsitzung auf eine entsprechende Journalistenfrage. Man müsse besonnen und vorsichtig vorgehen. Es sei eine schwierige Entscheidung, eine solche Technologie aus der Hand zu geben.
Anfang Juli hatte Trump am Rande des Nato-Gipfels in Ankara der Ukraine die Vergabe einer Lizenz in Aussicht gestellt. In dieser Woche hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dann nach einem weiteren Gespräch mit Trump im Weißen Haus in Washington im Interview mit dem Fox-News-Moderator Sean Hannity gesagt: "Er hat zugesagt, uns die Lizenzen zu erteilen."
Die ukrainischen Streitkräfte beklagen, dass ihnen Flugabwehrraketen fehlten, um feindliche Geschosse vom Himmel holen zu können. Zur Hilfe aufgerufen sind die USA und andere Länder, die über moderne Patriot-Systeme verfügen – die einzigen wirklich wirksamen Mittel gegen Russlands ballistische Raketen.
Iran soll hinter Attacke auf Wasserversorgung stecken
In den USA wird es Medienberichten zufolge für wahrscheinlich gehalten, dass iranische Hacker hinter einem koordinierten Cyberangriff auf Dutzende Wasserversorgungssysteme im US-Bundesstaat Minnesota stecken. Die "Washington Post" berichtete, dass Geheimdienste davon ausgingen. Die "New York Times" bezog sich auf Ermittler. Beide Zeitungen stützten sich auf US-Beamte und wiesen darauf hin, dass die Befunde noch nicht endgültig seien. Der Angriff ereignete sich in dieser Woche. In der Folge sei mindestens ein System kurzzeitig offline gewesen. Es gebe aber keine ausdrückliche Aufforderung an die Einwohner von Minnesota, ihren Trinkwasserverbrauch anzupassen, hieß es.


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