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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayGeschenk bei Besuch in den USA
Russische Abgeordnete bekommen Trump-Socken
Aktualisiert am 29.03.2026 - 09:56 UhrLesedauer: 2 Min.

Donald Trump (r), Präsident der USA, zeigt auf eine Socke von Billy Nungesser, Vizegouverneur des Staates Louisiana, der bei seiner Ankunft am Chennault International Airport ein Hosenbein hochzieht und dabei eine Socke mit einem Konterfei von Trump entblößt. (Quelle: Evan Vucci)
Trotz Sanktionen erhielt eine Gruppe russischer Abgeordneter Einreisegenehmigungen für die USA. Auf sie wartete ein außergewöhnliches Geschenk.
Zum ersten Mal seit 2014 hat eine Delegation der russischen Staatsduma die USA besucht. Die Abgeordneten reisten auf Einladung der republikanischen Kongress-Abgeordneten Anna Paulina Luna ein und führten Gespräche unter anderem über den Krieg in der Ukraine sowie wirtschaftliche Beziehungen.
Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf die Moskauer Zeitung "Kommersant". Beim Treffen tauschten beide Seiten Geschenke aus: Gedenkmünzen Socken. Diese tragen das Konterfei Trumps und sind bei seinen Anhängern besonders beliebt.
Der "Kommersant" wertete diesen Austausch als Zeichen einer "vorsichtigen, aber durchaus spürbaren Annäherung im Geiste des Gipfeltreffens in Anchorage". Trump und Kremlchef Wladimir Putin hatten sich dort im August getroffen und das Ziel einer Wiederannäherung ihrer Länder bekräftigt. Trump setzt sich für ein Ende der seit gut vier Jahren andauernden russischen Invasion in der Ukraine ein, bisher allerdings ohne durchschlagenden Erfolg.
Trump-Regierung billigte privaten Besuch
Laut "Kommersant" habe die Regierung von US-Präsident Donald Trump den Dialog gebilligt, auch wenn die Reise offiziell als privat galt. Luna, die als Unterstützerin Trumps und Kritikerin der US-Hilfen für die Ukraine bekannt ist, begründete das Treffen auf X mit gemeinsamer Verantwortung: "Als Vertreter der beiden größten Atommächte der Welt sind wir unseren Bürgern einen offenen Dialog, neue Ideen und eine offene Kommunikation schuldig." Sie kündigte an, den Austausch fortzusetzen: "Wir werden diesen Dialog weiterhin fördern und uns für den Frieden einsetzen, um die Bemühungen dieser Regierung um Frieden sowie um wirtschaftliche Chancen zu unterstützen."
Der Duma-Abgeordnete Wjatscheslaw Nikonow von der Kremlpartei Geeintes Russland bewertete das Treffen als Fortschritt, wenngleich noch keine vollwertige Wiederaufnahme der Kontakte erreicht worden sei. Neben dem Ukraine-Krieg seien auch die Wiederaufnahme des Flugverkehrs, wirtschaftliche Beziehungen insgesamt sowie eine mögliche künftige Aufhebung der Sanktionen besprochen worden. Die russische Seite hofft nun auf einen Gegenbesuch amerikanischer Abgeordneter im Mai.


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