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Das ist jetzt Trumps größte Einnahmequelle
Aktualisiert am 01.07.2026 - 06:27 UhrLesedauer: 26 Min.

Donald Trum im Weißen Haus: Er verdient Millionen mit Krypto-Geschäften. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/Samuel Corum - Pool via CNP/imago)
Donald Trump legt Krypto-Einkommen offen. Ein republikanischer Abgeordneter kehrt nach Monaten in den Kongress zurück. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Mittwoch, 1. Juli
US-Militär mit großem Hilfseinsatz in Venezuela nach Erdbeben
Das US-Militär ist mit einem großen Aufgebot in und um Venezuela im Einsatz, um nach den verheerenden Erdbeben in der vergangenen Woche Hilfe zu leisten. Mehr als 900 Einsatzkräfte seien im Land und weitere rund 800 auf Stützpunkten in Puerto Rico und Curaçao, sagte der Befehlshaber des US-Südkommandos, General Francis Donovan, am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.
Die US-Streitkräfte hätten sich an Such- und Rettungsaktionen beteiligt, bei der Wiederinbetriebnahme des Flughafens geholfen und Luft- und Seetransporte für humanitäre Hilfe mobilisiert. Zudem würden mindestens vier oder fünf MQ-9-Reaper-Drohnen über Venezuela eingesetzt, um den venezolanischen Behörden ein besseres Lagebild zu verschaffen.
Der Einsatz markiert eine bemerkenswerte Wende in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Noch am 3. Januar hatte das US-Militär eine Razzia ausgeführt, um den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro zu ergreifen und ihn für einen Prozess wegen Drogenhandels nach New York zu bringen. "Der 3. Januar ist noch nicht so lange her. Und man muss sich nur ansehen, wie sich diese Beziehung gewandelt hat", sagte Donovan. Zuletzt tötete das US-Militär in Abstimmung mit den venezolanischen Behörden den Anführer der Gefängnisbande "Tren de Aragua".
Melania äußert sich zu Gerichtsurteil
Das oberste Gericht der Vereinigten Staaten hat US-Bundesstaaten erlaubt, Transmädchen und -frauen von der Teilnahme an Frauen- und Mädchensportteams auszuschließen. Dazu hat sich jetzt First Lady Melania Trump geäußert.
Exportsperre für Anthropic-KI-Modell aufgehoben
Die US-Regierung hat ihre Exportsperren für die neuesten KI-Modelle des OpenAI-Rivalen Anthropic nach mehr als zwei Wochen aufgehoben. Man werde heute damit anfangen, den Zugang zu den Programmen Mythos 5 und Fable 5 wiederherzustellen, teilte Anthropic mit. Die Regierung hatte verfügt, dass nur Amerikaner Zugriff auf die KI-Modelle haben durften - was auch für Mitarbeiter der Firma galt. Anthropic blockierte daraufhin beide Modelle komplett, um die Forderung erfüllen zu können.
Die Künstliche Intelligenz hinter Anthropics KI-Modell Mythos ist besonders gut darin, zum Teil auch über Jahrzehnte unentdeckt gebliebene Software-Schwachstellen aufzuspüren. Diese Fähigkeit wurde bisher von US-Behörden und ausgewählten Unternehmen eingesetzt, um die Sicherheitslücken zu stopfen. Eine Sorge war von Anfang an, dass eine solche KI in den falschen Händen zu einer gefährlichen Cyberwaffe werden könnte.
Parteitag der Republikaner vor Zwischenwahlen
Die US-Republikaner wollen vor den wichtigen Zwischenwahlen im November einen Parteitag im US-Bundesstaat Texas abhalten. Die Veranstaltung werde am 9. und 10. September in Dallas stattfinden, kündigte Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social an. Zusätzlich zum politischen Programm werde es auch viel Unterhaltung geben, teilte Trump mit, ohne dabei ins Detail zu gehen.
Inhaltlich setzte Trump in seinem Post einen innenpolitischen Fokus. Konkret solle es bei der Veranstaltung unter anderem um Steuervergünstigungen, sichere Grenzen, geringe Lebenshaltungskosten und innere Sicherheit gehen.
Trump: 1,4 Milliarden Dollar mit Kryptogeschäften verdient
US-Präsident Donald Trump gab im vergangenen Jahr Einnahmen in Höhe von mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar aus den Krypto-Unternehmungen seiner Familie an. Das bedeutet, dass er mittlerweile den Großteil seines Einkommens aus digitalen Vermögenswerten bezieht, die von seiner Politik profitiert haben – so das Ergebnis einer Auswertung seiner jüngsten Finanzoffenlegungen am Dienstag.
Aus den Unterlagen – seiner jährlichen Offenlegung für das Jahr 2025 beim US-Amt für Regierungsethik – geht hervor, dass er mehr als 500 Millionen Dollar von World Liberty Financial erhielt, einem Krypto-Unternehmen, das er gemeinsam mit seinen Söhnen gegründet hatte. Trump gab weitere 635 Millionen Dollar aus dem Verkauf seiner $TRUMP-Meme-Coins an.
Dienstag, 30. Juni
New York erwartet "lebensbedrohliche Hitze"
Die Ostküstenmetropole New York bereitet sich auf eine Hitzewelle mit knapp bis zu 40 Grad vor. Die Stadt hat dazu etwa einige Bibliotheken und andere öffentliche Einrichtungen zu Abkühlräumen erklärt und will in einigen Freiluftbereichen mit Sprühventilatoren für Schutz vor der Hitze sorgen. Gesonderte Kühlstationen sollen für im Freien Arbeitende aufgestellt werden. Gleichzeitig stehen in den USA ein langes Wochenende zum Unabhängigkeitstag und weitere Partien der Fußball-WM bevor.
"Uns erwartet möglicherweise der zweitheißeste Tag in der Geschichte von New York City seit mehr als einem Jahrzehnt", sagte Bürgermeister Zohran Mamdani und sprach von "lebensbedrohlicher Hitze". Laut der Stadtverwaltung starben im vergangenen Jahr 19 Menschen in New York City infolge einer "Rekordhitze" im Juni.
US-Abgeordneter erklärt monatelange Abwesenheit mit Depression
Der republikanische US-Abgeordnete Tom Kean Jr. ist nach fast vier Monaten in den Kongress zurückgekehrt. In einer Rede erklärte der Abgeordnete aus New Jersey, dass eine Depression der Grund für seine lange Abwesenheit gewesen sei. Nach einem Krankenhausaufenthalt im Frühjahr hätten ihm Ärzte zu einer stationären Behandlung geraten. Inzwischen sei er mit Zustimmung seiner Ärzte zurück und freue sich darauf, seine Arbeit wieder aufzunehmen.
Kean hatte seit Anfang März nicht mehr an Abstimmungen teilgenommen und seine Erkrankung zunächst nicht öffentlich gemacht. Erst Ende April sprach er von einem "persönlichen medizinischen Problem", ohne weitere Details zu nennen. Seine lange Abwesenheit sorgte auch parteiintern für Unruhe, da Kean bei der Kongresswahl im Herbst einen politisch umkämpften Wahlkreis verteidigen muss und die Republikaner im Repräsentantenhaus nur über eine knappe Mehrheit verfügen.


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