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Ukraine-Krieg: Russland wohl vor Oreschnik-Einsatz in nächsten 24 Stunden

1 week ago 6

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Newsblog zum Krieg in der Ukraine

Ukraine warnt: Oreschnik-Einsatz steht wohl kurz bevor


Aktualisiert am 12.06.2026 - 22:59 UhrLesedauer: 18 Min.

 Bei Lwiw schlug ein solcher ein.Vergrößern des Bildes

Oreschnik-Sprengkopf (Archivbild): Bei Lwiw schlug ein solcher ein. (Quelle: Screenshot/[email protected])

Die Ukraine greift wichtige Industrieanlagen in Russland an. Die Luftwaffe warnt vor einem Oreschnik-Einsatz. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Freitag, 12. Juni

UN: Höchstzahl an verletzten Zivilisten in der Ukraine

Die Vereinten Nationen haben in der von Russland angegriffenen Ukraine im Mai einen Höchststand an verletzten und getöteten Zivilisten innerhalb eines Monats seit April 2022 registriert. Mindestens 274 Menschen seien im Mai getötet und weitere 1.763 verletzt worden, heißt es in einem Bericht des Büros des Hohen Kommissars für Menschenrechte. Das entspreche einem Anstieg um 93 Prozent im Vergleich zum Mai 2025, wo demnach 191 Tote und 865 Verletzte registriert worden waren.

Auf Angriffe mit Raketen und Drohnen gehen demnach 45 Prozent der Opfer zurück, meist in Städten fernab der Front wie Kiew und Dnipro. Nahe der Front seien Drohnen mit kurzer Reichweite die Hauptursache für zivile Opfer gewesen. Noch nie seit Kriegsbeginn seien damit so viele Menschen in einem Monat getötet (64) und verletzt (539) worden wie im Mai.

Regierung der Ukraine schafft Schutzstatus für russische Sprache ab

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Freitag ein Gesetz unterzeichnet, das der russischen Sprache ihren bisherigen Schutzstatus in dem Land wieder aberkennt. "Die Sprache eines Aggressorstaates kann nicht von Schutzinstrumenten profitieren, die indigenen Völkern oder nationalen Minderheiten helfen sollen", erklärte der ukrainische Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk im Onlinedienst Facebook. Der Schritt sei "eine wichtige Entscheidung, um den ukrainischen Sprachraum zu schützen", fügte er hinzu.

Nach der Charta der Regional- und Minderheitensprachen, die die Ukraine unterzeichnet hat und die vom Europarat überwacht wird, genoss das Russische in der Ukraine bislang besondere Rechte. Vor Beginn des Krieges gab fast ein Drittel der Ukrainer Russisch als Muttersprache an. Umfragen zufolge ist mit dem Krieg der Anteil Russisch sprechender Ukrainer zurückgegangen.

So soll Putin junge Frauen gegen ukrainische Soldaten einsetzen

Russland soll junge Frauen über Dating-Apps und Telegram als Spioninnen anwerben. Sie sollen ukrainische Soldaten in sogenannte Honigfallen locken und vergiften. Lesen Sie hier mehr dazu.

Putin: Mehr als 700.000 Soldaten im Kriegseinsatz

Die russische Armee hat nach Angaben von Kremlchef Wladimir Putin mehr als 700.000 Soldaten im Einsatz im Gebiet des Ukraine-Kriegs. Das sagte er bei einem Gespräch mit Soldaten im Kreml anlässlich des Nationalfeiertags, bei dem auch Verteidigungsminister Andrej Beloussow dabei war.

Vor den Soldaten gab sich der russische Staatschef weiter siegesgewiss in dem vor mehr als vier Jahren von ihm befohlenen Angriffskrieg gegen die Ukraine. "Schritt für Schritt, nicht so schnell wie wir gern würden, aber wir schreiten trotzdem voran, wir schreiten jeden Tag voran", sagte Putin.

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