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Ukraine-Krieg | Putins Schattenflotte wohl 50-mal attackiert

1 week ago 3

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Newsblog zum Krieg in der Ukraine

50 Treffer: Ukraine dezimiert Öltanker aus Putins Schattenflotte


Aktualisiert am 10.07.2026 - 10:57 UhrLesedauer: 15 Min.

 Die Ukraine hat in dieser Woche Putins Schattenflotte ins Visier genommen.Vergrößern des Bildes

Drohne im Anflug auf einen russischen Öltanker: Die Ukraine hat in dieser Woche Putins Schattenflotte ins Visier genommen. (Quelle: Ukrainische Drohneneinheiten)

Tschechiens Präsident erwartet eine Wende nach den Wahlen in Russland. Ukrainische Drohnen nehmen die Schattenflotte ins Visier. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Freitag, 10. Juli

Ukraine dezimiert wohl Schiffe der russischen Schattenflotte

Die Ukraine setzt ihre Angriffe auf Russlands sogenannte Schattenflotte im Asowschen Meer fort. Nach ukrainischen Angaben wurden in der vergangenen Nacht zum Freitag erneut mindestens zwölf Schiffe getroffen. Damit seien innerhalb weniger Tage rund 50 Schiffe beschädigt worden. Das geht aus Nachrichten von Robert "Magyar" Browdi, dem Kommandanten der ukrainischen Drohnentruppen, bei Telegram hervor.

Zuvor hatte Kiew bereits gemeldet, in der Nacht zum Donnerstag zwölf Öltanker sowie ein Frachtschiff und einen Schlepper attackiert zu haben. Auch diese Angaben stammen von Browdi, eine offizielle Bestätigung liegt nicht vor.

Selenskyj erwartet Patriot-Raketen in den nächsten Tagen

Die Ukraine und die USA machen auf politischer Ebene den Weg für Lizenzen für die Produktion von Patriot-Abfangraketen frei. Dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge sollen Lieferungen der PAC-3-Raketen in den kommenden Tagen eintreffen. Zudem liefen Gespräche mit der Regierung in Washington über die gemeinsame Produktion von Drohnen, sagte der Präsident nach seiner Rückkehr vom Nato-Gipfel in der Türkei.

Selenskyj äußerte sich nach einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump zuversichtlich über die künftige Zusammenarbeit. Mit europäischen Verbündeten plane die Ukraine die Entwicklung eines eigenen, kostengünstigeren Raketenabwehrsystems, wozu in Kürze ein Treffen in Frankreich stattfinden solle, fügt Selenskyj hinzu.

Donnerstag, 9. Juli

Ukraine attackiert Krim-Tanker – jetzt reagiert Putin

Mit Drohnenangriffen legt die Ukraine Tanker im Asowschen Meer lahm und zielt auf Russlands Nachschub zur Krim. Auf der Halbinsel verschärfen sich Engpässe bei Strom und Treibstoff. Putin macht nun Versprechungen.

Im Video | Ukraine setzt Schattenflotte unter Druck

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Tschechiens Präsident warnt: Kiew hat zwei Monate, bis Putin eskaliert

Der tschechische Präsident Petr Pavel warnt, dass Russland nach den Parlamentswahlen am 20. September den Krieg in der Ukraine eskalieren könnte. In einem Interview mit der britischen Zeitung "The Telegraph" erklärte Pavel, dass Kremlchef Putin eine Generalmobilmachung anordnen könnte, sobald die Wahlen abgeschlossen sind. "Bis dahin gibt es ein Zeitfenster, um Russland klarzumachen, dass wir bereit sind, Verhandlungen aufzunehmen", sagte der ehemalige Nato-General.

Pavel betonte, dass der Druck auf Russland aufrechterhalten werden müsse, um es zu Friedensgesprächen zu bewegen. Die russische Bevölkerung sei zunehmend kriegsmüde, und die jüngsten ukrainischen Drohnenangriffe auf russisches Territorium hätten die innenpolitischen Spannungen verschärft. "Wenn dieser Druck anhält, könnte Russland eher zu Verhandlungen bereit sein", so Pavel.

Die russischen Parlamentswahlen könnten laut Pavel ein Wendepunkt sein. Eine Mobilmachung vor den Wahlen sei unwahrscheinlich, da sie bei der Bevölkerung auf Widerstand stoßen würde. Doch nach dem Urnengang könnte Putin härtere Maßnahmen ergreifen, um die militärische Lage zu stabilisieren. Pavel forderte die Nato auf, die Ukraine weiterhin militärisch zu unterstützen und gleichzeitig diplomatische Bemühungen zu verstärken.

"Irrglaube im Weißen Haus": Trump lobt Selenskyj – Kreml reagiert

Lange hat der Kreml US-Präsident Trump umschmeichelt, um freie Hand in der Ukraine zu haben. Doch Trumps jüngste Äußerungen scheinen Moskau nicht zu gefallen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Ukraine und Polen sprechen über Geschichtsstreit

Vor dem Hintergrund des jüngsten Streits um die Weltkriegsvergangenheit haben der polnische Präsident Karol Nawrocki und der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch am Rande des Nato-Gipfels in Ankara den Dialog wieder aufgenommen – ohne jedoch eine Klärung des Konflikts zu erlangen. Ihm und Selenskyj sei es "nicht gelungen, die historischen Fragen" bezüglich der Massaker aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs zu klären, sagte Nawrocki nach dem Treffen.

Mittwoch, 8. Juli

Russland kritisiert Nato-Zusagen an die Ukraine

Russland hat die Zusagen des Nato-Gipfels an die Ukraine als "verantwortungslos" verurteilt. Die europäischen Staaten bereiteten sich "auf einen bewaffneten Konflikt mit Russland vor", erklärte das russische Außenministerium am Mittwochabend in Moskau. Es warf den Mitgliedsländern des Militärbündnisses "verantwortungslose Entscheidungen vor, die in eine Katastrophe münden könnten".

Die europäischen Staaten konzentrierten sich auf eine "Militarisierung des europäischen Kontinents", hieß es in der Erklärung des russischen Außenministeriums weiter.

Selenskyj spottet: Zu viele ukrainische Drohnen in Moskau

Bei einem Treffen mit US-Präsident Trump am Rande des Nato-Gipfels in Ankara hat sich der ukrainische Präsident Selenskyj einen Seitenhieb gegen Russland erlaubt. Von Trump gefragt, ob er für Friedensgespräche nach Moskau reisen würde, erwiderte Selenskyj spöttisch: "Das ist schwierig. Es gibt viele ukrainische Drohnen dort." Die Ukraine hat ihre Fernangriffe mit Drohnen gegen Ziele in Russland zuletzt massiv ausgeweitet und dabei auch die Hauptstadt Moskau angegriffen. Mit Drohnenschlägen gegen Raffinerien hat die Ukraine eine Treibstoffkrise in Russland ausgelöst.

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