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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwaySelenskyj beklagte am Wochenende erneut, dass die USA ebenfalls auf einem Abzug ukrainischer Truppen aus dem Donbass bestünden - als Voraussetzung dafür, dass er dann seine mit Nachdruck geforderten Sicherheitsgarantien für Kiew bekommt. Selenskyj hatte zuletzt wiederholt kritisiert, dass die USA diese Garantien zum Schutz vor künftigen russischen Angriffen erst geben wollten, wenn Moskau die Kontrolle über den Donbass bekomme.
Selenskyj zu Gesprächen über Sicherheitsfragen in Jordanien
Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs hat sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntag zu Gesprächen über Sicherheitsfragen in Jordanien aufgehalten. "Heute in Jordanien", schrieb Selenskyj im Onlinedienst X. Die oberste Priorität bei den Gesprächen vor Ort sei "Sicherheit". Es sei "wichtig, dass alle Partner die dafür nötigen Anstrengungen unternehmen", führte Selenskyj aus. Weiter erklärte er: "Die Ukraine leistet ihren Beitrag. Es stehen wichtige Treffen bevor."
Jordanien ist die jüngste Station auf Selenskyjs Reise in der Region. Am Samstag hatte der ukrainische Staatschef mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar eine Zusammenarbeit bei der Luftverteidigung besiegelt. Zuvor hatte Kiew ein ähnliches Abkommen mit Saudi-Arabien geschlossen.
Im Ukraine-Krieg greift Russland das Nachbarland unter anderem mit Schahed-Drohnen iranischer Bauart an, die Russland inzwischen unter der Bezeichnung Geran-2 selbst herstellt. Der Iran wiederum attackiert seit Beginn des Iran-Krieges mit den USA verbündete Golfstaaten. Ende Februar wurden ukrainische Experten in die Region entsandt, um bei der Abwehr von iranischen Drohnenangriffen zu helfen.
Sonntag, 29. März
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Tanker-Kapitän von russischer Schattenflotte droht Haft
Im westfranzösischen Brest wird am Montag das Urteil gegen den Kapitän des von Frankreich vorübergehend festgesetzten Öltankers "Boracay" erwartet, der der russischen Schattenflotte zugerechnet wird. Die Staatsanwaltschaft hatte ein Jahr Haft und 150.000 Euro Geldstrafe für den chinesischen Kapitän gefordert. Ihm wird vorgeworfen, offizielle französische Anweisungen nicht befolgt zu haben, als französische Seestreitkräfte den Tanker Ende September vor der bretonischen Küste aufbrachten.
Der Kapitän, der auf See unterwegs ist, erschien nicht selbst vor Gericht, sondern ließ sich von einem Anwalt vertreten. Der erklärte, das französische Gericht sei nicht zuständig, da die Marine den Tanker in internationalen Gewässern aufgebracht habe. Der Tanker wurde laut Staatsanwaltschaft der russischen Schattenflotte zugerechnet. Damit sind Tanker und Frachtschiffe gemeint, die Russland zum Vermeiden von Sanktionen etwa beim Öltransport einsetzt. Die "Boracay" transportierte nach Vermutung der Staatsanwaltschaft Öl von Russland nach Indien. Sie konnte ihre Fahrt nach einigen Tagen fortsetzen.


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