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Ukraine-Krieg: Nato-Staat will für US-Truppen im Land zahlen

2 weeks ago 2

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Newsblog zum Krieg in der Ukraine

Nato-Staat will für dauerhafte US-Truppenpräsenz bezahlen


Aktualisiert am 29.09.2026 - 16:12 UhrLesedauer: 8 Min.

Belgium NATO LithuaniaVergrößern des Bildes

Mindaugas Sinkevicius in Brüssel: Die Regierung des litauischen Premiers ist bereit, die Kosten für eine dauerhafte US-Präsenz zu übernehmen. (Quelle: Omar Havana/ap)

Ein russischer Bomber zerschellt in Fernost. Der ukrainische Verteidigungsminister sagt wegen der anhaltenden Angriffe Termine ab. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Dienstag, 29. September

Litauen will Geld für US-Truppenpräsenz geben

Litauen strebt eine dauerhafte Stationierung von US-Truppen an. Sein Land sei dafür auch bereit, die Kosten zu übernehmen, sagte der litauische Premierminister Mindaugas Sinkevicius im Interview mit Bloomberg TV in Brüssel. Sinkevicius besuchte dort am Dienstag unter anderem das Nato-Hauptquartier. Nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Rutte lobte dieser die litauischen Verteidigungsbemühungen als vorbildlich. Das Land plant, dieses Jahr mehr als fünf Prozent seines Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung zu investieren.

In Litauen sind US-Truppen bislang nur temporär stationiert. Seit 2019 verlegen die USA im Rahmen eines Rotationsverfahrens immer wieder Bataillone in das baltische Land. Erst vergangene Woche war die neuerliche Entsendung von etwa 1.000 US-Soldaten publik geworden.

Seit 2025 ist ein Kampfverband der Bundeswehr in Litauen stationiert. Die noch im Aufbau befindliche Brigade soll Ende 2027 ihre volle Einsatzfähigkeit erreichen.

Sechs Tote bei Absturz von russischem Langstreckenbomber

Im Fernen Osten Russlands ist am Dienstag nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau ein Langstreckenbomber vom Typ Tu-95 abgestürzt. Sechs Besatzungsmitglieder seien dabei ums Leben gekommen, ein weiteres Besatzungsmitglied sei verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, zitierte die Nachrichtenagentur Tass eine Mitteilung des Ministeriums. Die Maschine sei bei einem Trainingsflug in der Region Amur an der Grenze zu China über unbewohntem Gebiet abgestürzt.

Im Video | Russischer Bomber steht in Flammen

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China ist offiziell neutral im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, unterstützt Moskau aber mit wichtigen Bauteilen wie Halbleitern. Im Gegenzug erhält China Rohstoffe aus Russland.

Ukrainischer Verteidigungsminister sagt Besuch in Deutschland ab

Der ukrainische Verteidigungsminister Jewhenij Chmara hat eine für Dienstag geplante Reise nach Deutschland abgesagt. Chmara werde "wegen der Lage in der Ukraine und der Intensivierung der russischen Angriffe" nicht wie geplant nach Deutschland und Norwegen reisen, hieß es am Dienstag aus seinem Ministerium. Die Attacken erforderten ein "sofortiges Handeln und schnelle Gegenmaßnahmen" des Ministers.

Selenskyj: Nordkorea will 10.000 Soldaten nach Russland schicken

Nordkorea bereitet nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eine weitere umfangreiche Unterstützung des russischen Angriffskriegs vor. Demnach soll der Diktator in Pjöngjang die Entsendung von weiteren 10.000 seiner Soldaten nach Russland planen. Auf russischem Territorium befänden sich zudem bereits mehr als 8.000 Soldaten aus Nordkorea, schreibt Selenskyj auf der Plattform X. Eine russische oder nordkoreanische Stellungnahme lag zunächst nicht vor.

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