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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayNewsblog zum Krieg in der Ukraine
Italienischer Minister rügt Trumps Ukraine-Kurs scharf
Aktualisiert am 17.10.2026 - 10:57 UhrLesedauer: 21 Min.

Guido Crosetto (l.) mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (Archivbild): Der Verteidigungminister hält den US-Kurs in der Ukraine-Politik für falsch. (Quelle: IMAGO/GIANLUCA VANNICELLI / ipa-agency/imago)
Der italienische Verteidigungsminister kritisiert die USA. Der Krieg kostet die Ukraine Milliarden, Kiew bittet die EU um neue Hilfen. Alle Nachrichten im Newsblog.
Samstag, 17. Oktober
Russland: Haben ukrainische Infrastruktur angegriffen
Russland hat nach eigenen Angaben in der Nacht großflächig ukrainische Infrastrukturziele angegriffen. Darunter befinde sich das größte Stahlwerk des Landes in Krywyj Rih, das dem Konzern ArcelorMittal gehört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Anlage hat ihren Betrieb nach einer Reihe russischer Raketenangriffe seit September eingestellt. Zudem seien ein Umspannwerk in Schytomyr, ein weiteres Stahlwerk in Saporischschja sowie ein Frachtschiff im Schwarzen Meer getroffen worden. Letzteres habe Militärgüter für den Hafen von Odessa geladen. Unterdessen wurde bei ukrainischen Drohnenangriffen in der russischen Region Belgorod eine Frau getötet, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Rettungskräfte meldet.
Deutscher dient in ukrainischer Armee: "Diese Gratwanderung konnte ich nicht lange durchhalten"
Alexander Gertz dient seit 2023 als Sanitäter in der ukrainischen Armee. Sein Fronttagebuch zeigt den Kriegsalltag im Donbass. Ein Gespräch über das Vergessen, die Angst zu sterben und skurrile Szenen zwischen Ukrainern und Russen.
Italienischer Minister rügt Trumps Ukraine-Kurs scharf
Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto hat die Einschränkung der US-Unterstützung für die Ukraine als "völlig falsch" bezeichnet. In einem BBC-Interview warnte er, ein Rückzug von US-Hilfe bei Satellitendiensten und Geheimdienstinformationen könne den russischen Angriffskrieg verlängern, statt Frieden näherzubringen.
"Wenn Putin Schwäche auf ukrainischer Seite sieht – und wenn die USA der Ukraine Ressourcen entziehen, entsteht diese Schwäche –, wird er glauben, gewinnen zu können", sagte Crosetto. Ukrainischen Angaben zufolge war in der Nacht zu Mittwoch ohne Vorwarnung ein Tempolimit für Starlink-Terminals etabliert worden, das etwas mehr als einen Tag bestand. US-Vertreter erklärten, Präsident Donald Trump habe keine Verlangsamung der Verbindungen für die Ukraine angeordnet. Trump bestritt zudem, dass die USA keine Frühwarnungen vor russischen Luftangriffen mehr weitergäben.
Crosettos Kritik folgt auf Äußerungen von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Sie hatte Trumps Vereinbarung über den Kauf russischen Diesels als riskant kritisiert: Das Geschäft könne Russland Legitimität verleihen, während es ukrainische Städte bombardiere. Crosetto sagte, Italien werde die militärische Unterstützung fortsetzen, solange Melonis Regierung im Amt sei. Weitere Lieferungen im Parlament zu beschließen, werde mit Blick auf die bis Ende 2027 anstehenden Wahlen jedoch schwieriger. Laut einer Umfrage befürworten nur 18 Prozent der Italiener, weiterhin Waffen an die Ukraine zu liefern.
Trump stoppt verschärfte Russland-Sanktionen
Nur eine Woche nach dem Diesel-Deal mit Putin stoppt Trump verschärfte Russland-Sanktionen. Das Paket hätte unter anderem Einreiseverbote gegen den Kremlchef vorgesehen.


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