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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayNewsblog zum Krieg in der Ukraine
Kiew erlebt außergewöhnlichen Angriff aus Russland
Aktualisiert am 02.07.2026 - 10:38 UhrLesedauer: 20 Min.
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Im Video: Rauch und Flammen über einem Hotel im Zentrum von Kiew.
Ein Aluminiumwerk in Irland wird zum Problem für Kiew. Die ukrainische Hauptstadt wird erneut angegriffen. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Mittwoch, 1. Juli
Drohnenstrategie zeigt Wirkung: Russland muss wohl hohe Verluste hinnehmen
US-Kriegsexperten zufolge haben die ukrainischen Verteidiger im Abwehrkampf gegen Russland zuletzt bemerkenswerte Erfolge erzielt und die Verluste des Gegners stark in die Höhe getrieben. Laut einem Lagebericht der in Washington ansässigen Denkfabrik CSIS (Center for Strategic and International Studies) machen der russischen Armee neben ihrer stockenden Bodenoffensive und vereinzelten Geländegewinnen der Ukrainer vor allem die zunehmenden Gefallenenzahlen in den eigenen Reihen zu schaffen. Lesen Sie hier mehr dazu.
Verliert Putin die Krim?
Die Ukraine verstärkt die Angriffe auf die Infrastruktur der russisch besetzten Halbinsel. Kiew verfolgt ein bestimmtes Ziel. Lesen Sie hier mehr dazu.
Kallas kündigt Reaktion auf neue russische Angriffswelle an
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat nach den jüngsten russischen Angriffen auf Kiew und andere ukrainische Städte neue Sanktionsvorschläge angekündigt. "Heute werde ich als Reaktion auf die Angriffe vorschlagen, weitere Einrichtungen und Unternehmen zu sanktionieren, die den russischen militärisch-industriellen Komplex unterstützen", teilte sie mit. Je stärker Moskau Zivilisten angreife, desto schärfer müssten die Sanktionen ausfallen.
"Verurteilungen allein werden die Angriffe auf Kiew nicht stoppen", erklärte Kallas. "Nur eine anhaltende militärische Unterstützung der Ukraine und ein erhöhter Druck auf Moskau können das erreichen." Man werde den Preis für Russland weiter erhöhen, bis Moskau verstehe, dass es diesen Krieg nicht gewinnen könne. Details zu den neuen Sanktionsvorschlägen nannte Kallas zunächst nicht.
Ukraine attackiert Raffinerie an der Wolga
Die Ukraine hat eine Raffinerie in der Wolgaregion Nischni Nowgorod angegriffen. Entsprechende Medienberichte bestätigte der Gouverneur des russischen Gebiets, Gleb Nikitin, indirekt, als er bei Telegram von "unbedeutenden Schäden an einem Industrieobjekt und an mehreren Wohnhäusern" durch herabfallende Drohnentrümmer schrieb. Seinen Angaben nach ist durch den Angriff ein Mensch ums Leben gekommen und vier weitere wurden verletzt.
In sozialen Netzwerken kursierende Bilder und Videos zeigen einen Brand, der von der Ölraffinerie in Kstowo, einer Stadt etwa 30 Kilometer südöstlich von Nischni Nowgorod, stammen soll. Die zum Ölkonzern Lukoil gehörende Verarbeitungsanlage ist eine der größten in Russland.
Russland: Toter bei ukrainischem Drohnenangriff in Nischni Nowgorod
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die zentralrussische Region Nischni Nowgorod ist nach Angaben der örtlichen Behörden ein Mensch getötet worden. Zudem seien vier Personen verletzt und eine Industrieanlage beschädigt worden, teilte Regionalgouverneur Gleb Nikitin mit. In der Region, die Hunderte Kilometer von der Front in der Ukraine entfernt liegt, befindet sich unter anderem die Norsi-Ölraffinerie, die zu den größten Raffinerien in Russland gehört.
Die Anlage wurde bereits wiederholt von der Ukraine attackiert. Die Ukraine hat zuletzt ihre Angriffe auf Ziele tief in Russland verstärkt und dabei vor allem die Energie-Infrastruktur ins Visier genommen. Dies führte zu Treibstoffengpässen in Russland, wodurch der drittgrößte Ölproduzent der Welt zu Benzinimporten gezwungen wurde.
Kiew: Opferzahl nach russischen Angriffen steigt
Nach den heftigen russischen Angriffen in der Nacht steigen die Opferzahlen in der Ukraine am Morgen weiter. Inzwischen seien allein in Kiew 13 Tote aus den Trümmern geborgen worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Insgesamt seien mindestens 56 Menschen zu Schaden gekommen, darunter auch zwei Kinder, schrieb der Militärgouverneur Kiews, Tymur Tkatschenko.
Erneut Luftalarm in Kiew
Nach ersten Einschlägen am Abend ist auch am frühen Morgen wieder Luftalarm in Kiew ausgelöst worden. Knapp ein Dutzend russische Bomber seien in der Luft, hieß es. Kurz darauf meldeten Reporter des Portals "unglaublich laute Explosionen", die selbst in tief unter der Erde gelegenen Luftschutzbunkern deutlich zu hören gewesen seien.
Russland fliegt heftige Luftangriffe auf ukrainische Städte
Mehrere Städte in der Ukraine sind zur Zielscheibe einer außergewöhnlich heftigen Angriffswelle mit russischen Kampfdrohnen, Raketen und Marschflugkörpern geworden. Aus der Hauptstadt Kiew wurden am Abend und in der Nacht Explosionen gemeldet, nach Behördenangaben gab es mindestens acht Tote und 34 Verletzte. Mehrstöckige Gebäude – darunter ein Hotel – seien in Flammen aufgegangen und Wohnhäuser komplett zerstört worden, berichtete das Nachrichtenportal "The Kyiv Independent". Demnach setzten die Angreifer Dutzende Raketen und Marschflugkörper ein.
Auch in anderen Städten der Ukraine – darunter Saporischschja und Pawlohrad im Südosten sowie Sumy und Charkiw im Nordosten des Landes – gab es Berichten zufolge Luftalarm und Explosionen. Informationen zu möglichen Schäden und Opfern lagen zunächst nicht vor.
Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst nicht absehbar, die ersten Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Im Bericht des "Kyiv Independent" war von einer der heftigsten Angriffswellen seit Kriegsbeginn die Rede. Verängstigte Bewohnerinnen und Bewohner Kiews suchten demnach in U-Bahn-Stationen Zuflucht. Viele von ihnen hätten dort Zelte aufgeschlagen, um die Nacht vor Luftangriffen geschützt unter der Erde zu verbringen, hieß es.
Ukraine billigt Prozess für Waffenexport
Die ukrainische Regierung hat am Mittwoch einen Mechanismus für Waffenexporte gebilligt. Dies erklärte der ukrainische Verteidigungsminister Mychailo Fedorow. Andere Länder könnten "ukrainische Waffen und Technologien kaufen und direkt mit ukrainischen Herstellern zusammenarbeiten", fügte er hinzu.
Ukrainische Armee schlägt Alarm: "Wie im Ersten Weltkrieg"
Putins Krieg in der Ukraine scheint festgefahren. Ein ukrainischer Spitzenmilitär zieht einen historischen Vergleich. Auch in der russischen Bevölkerung dreht die Stimmung. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.


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