PROTECT YOURSELF with Orgo-Life® QUANTUM TECHNOLOGY
Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayBesetzte Halbinsel in der Krise
Ukraine attackiert Krim-Tanker – jetzt reagiert Putin
Aktualisiert am 10.07.2026 - 04:10 UhrLesedauer: 3 Min.
Player wird geladen
Im Video: Mehrere Tanker Russlands Schattenflotte werden bei Drohnenangriffen zerstört.
Mit Drohnenangriffen legt die Ukraine Tanker im Asowschen Meer lahm und zielt auf Russlands Nachschub zur Krim. Auf der Halbinsel verschärfen sich Engpässe bei Strom und Treibstoff.
In der Nacht zum Donnerstag hat die Ukraine 14 russische Schiffe im Asowschen Meer angegriffen. Darunter waren zwölf Tanker, ein Frachtschiff und ein Schlepper. Insgesamt wurden laut ukrainischen Angaben in den vergangenen vier Tagen 35 Schiffe getroffen, die vor allem Treibstoff zur Krim transportieren und teils zur russischen "Schattenflotte" gehören. Die Angriffe sind Teil einer gezielten Kampagne, um die russische Logistik und Versorgung der besetzten Halbinsel zu stören.
Die ukrainischen Streitkräfte setzen dabei auf Drohnen, die gezielt die Decks und Treibstofftanks der Schiffe angreifen. Laut Robert "Magyar" Browdi, Kommandeur der ukrainischen Unmanned Systems Forces (USF), handelt es sich bei den getroffenen Schiffen um sanktionierte Tanker, die Russland zur Umgehung internationaler Sanktionen nutzt. Zu den getroffenen Schiffen gehören die Tanker "Chelsea-6", "Aura" und "Sonar-1". "Die Schattenflotte der Würmer wird dünner", kommentierte Browdi die Angriffe, und meinte mit "Würmer" offensichtlich die Russen.
Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Bluesky-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Bluesky-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.
Bluesky-Inhalte immer anzeigen
Laut Beobachtern handelt es sich bei den getroffenen Tankern um Binnenschiffe, die Schweröl, Diesel und Raffinerieprodukte von Raffinerien im Landesinneren über den Wolga-Don-Kanal nach Rostow am Don und Taganrog und dann über das Asowsche Meer transportieren. Dort werden die Produkte auf größere Tanker transferiert, die sie dann international weiter verschiffen.
Laut dem Marine-Experten Sven-Erik Volberg gehören diese Binnenschiffe ausdrücklich nicht zur "Schattenflotte". Seinen Angaben zufolge besaß Russland vor der Angriffsserie der Ukraine bis zu 120 dieser Schiffe im Süden des Landes. Die gesamte Flotte an russischen Binnenschiffen dürfte Volberg zufolge bei 250 bis 350 liegen.
Putins Maßnahmen zur Versorgung der Krim
Die jüngsten Angriffe haben die Versorgungslage auf der Krim weiter verschärft. In mehreren Regionen der Halbinsel, darunter Dschankoj, Krasnoperekopsk und Simferopol, kommt es zu Stromausfällen und Treibstoffengpässen. Der russische Präsident Wladimir Putin hat daraufhin am Mittwoch seine Regierung angewiesen, Subventionen für die Bewohner der Krim bereitzustellen, um die steigenden Treibstoffpreise abzufedern. "Die Bürger sollten keine zusätzliche Last spüren", erklärte Putin laut russischen Staatsmedien.


1 week ago
4























English (US) ·
French (CA) ·
French (FR) ·