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Ukraine aktuell: "FAZ" erklärt umstrittene Frage an Selenskyj

4 weeks ago 7

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Newsblog zum Krieg in der Ukraine

Deutsche Zeitung reagiert nach Kritik aus Russland


Aktualisiert am 10.08.2026 - 20:12 UhrLesedauer: 5 Min.

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Wolodymyr Selenskyj (Archivbild): Die "FAZ" erklärt ihre umstrittene Frage an den ukrainischen Präsidenten. (Quelle: IMAGO/Ukraine Presidency via Bestimage)

Nach Kritik an einer Frage ihres Korrespondenten räumt die "FAZ" eine missverständliche Formulierung ein. Putins Atom-U-Boote sind mit Netzen überspannt. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Montag, 10. August

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Sie fordert ein "Leben ohne Angst" und will den Ukraine-Krieg beenden: Die Partei Jabloko steht in Opposition zu Kreml-Chef Putin. Nun erlitt sie eine schwere Niederlage.

Deutsche Zeitung reagiert nach Kritik aus Russland

Nach der Frage eines ihrer Korrespondenten an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zum Töten russischer Soldaten hat sich die "Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)" zu dem Vorgang geäußert. Die Frage einer ihrer Reporter sei missverständlich formuliert gewesen, teilte die Pressestelle der Zeitung auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Dies bedauere man. Es sei nicht die redaktionelle Linie der "FAZ", dass möglichst viele russische Soldaten getötet werden sollten.

Der "FAZ"-Korrespondent hatte Selenskyj am Samstag bei der Pressekonferenz in Belgrad gefragt, was die Europäer tun könnten, um der Ukraine dabei zu helfen, mehr russische Soldaten zu töten. Nach Angaben der "FAZ" bezog sich die Frage auf aktuelle Debatten unter Verteidigungsexperten darüber, wie die russische Armee in personelle Schwierigkeiten gebracht werden könnte, um Russland zu Friedensverhandlungen zu bewegen.

Das russische Außenministerium reagierte am Sonntagabend mit scharfer Kritik an dem Journalisten. Es bezeichnete ihn unter anderem als "braunen Propagandisten" und warf ihm vor, Russen zu entmenschlichen und Hass gegen Russland zu legitimieren. Die "FAZ" verwies ihrerseits auf "Diffamierungen und Drohungen" gegen ihren Korrespondenten im Zusammenhang mit der Pressekonferenz. "Das ist inakzeptabel", hieß es. Zur Pressefreiheit gehöre das Recht, Fragen zu stellen, gerade auf einer Pressekonferenz. Die Zeitung betonte zudem, sie trete für das völkerrechtlich garantierte Selbstverteidigungsrecht der Ukraine und für ein möglichst baldiges Ende des russischen Angriffskrieges ein.

Verschlepptes Kind kämpft nun als Soldat für die russische Armee

Vor vier Jahren verschwand Oleksandr Mustyatse nach der russischen Besetzung seines Heimatdorfes. Nun ist der damals 15-Jährige wieder aufgetaucht – in russischer Uniform und offenbar im Dienst der russischen Armee. Was er zu seinem Seitenwechsel zu sagen hat und wie vielen ukrainischen Kindern etwas Ähnliches geschieht, lesen Sie hier.

Viele Tote nach ukrainischem Drohnenangriff

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff sind in Nischnekamsk in der russischen Teilrepublik Tatarstan laut Behörden mindestens 13 Menschen getötet worden. 78 Menschen hätten ärztliche Hilfe benötigt und davon seien 25 ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Regierung in der Hauptstadt Kasan mit. Republikchef Rustam Minnichanow verhängte offiziell Trauer in Tatarstan.

Bei dem Angriff sei auch eine Unterkunft für Arbeiter schwer beschädigt worden, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Behörden. Dort seien neun Menschen ums Leben gekommen, darunter auch Bürger Usbekistans und Tadschikistans.

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