Vor oder nach dem Essen, morgens oder abends: Süßes hat nicht immer den gleichen Effekt auf den Stoffwechsel. Ein Experte erklärt, wann der Zeitpunkt fürs Naschen ist.
Artikelzusammenfassung
In der Serie "Eine Frage der Ernährung" gibt der Stoffwechselmediziner Stefan Kabisch von der Berliner Charité im ZEITmagazin Tipps zum Naschen. Laut Kabisch macht es einen Unterschied, wann man Süßigkeiten isst, vor allem direkt nach einer Mahlzeit. Denn so wird der Blutzuckeranstieg abgemildert und der Appetit gedämpft. Zudem empfiehlt er, Süßigkeiten am Vormittag zu verzehren, da der Körper Kohlenhydrate zu dieser Zeit besser verwertet. Trotzdem betont er, dass die Menge und Häufigkeit des Süßigkeitenkonsums entscheidender sind als das Timing.
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In der Serie »Eine Frage der Ernährung« gibt unser Expertenrat Antworten auf Fragen, die sich viele Menschen stellen. In dieser Folge: Macht es einen Unterschied, wann ich etwas Süßes esse? Antworten gibt der Stoffwechselmediziner Stefan Kabisch von der Berliner Charité.
ZEITmagazin: Herr Kabisch, ich weiß, Süßigkeiten zu essen, ist nicht ideal. Wenn ich trotzdem naschen will: Macht es einen Unterschied, wann ich das Süße zu mir nehme?
Stefan Kabisch: Ja, das tut es und das auf gleich mehreren Zeitebenen.
ZEITmagazin: Was heißt das konkret? Sollte ich eher vor oder nach einer Hauptmahlzeit naschen –oder sogar währenddessen?