Language Selection

Get healthy now with MedBeds!
Click here to book your session

Protect your whole family with Orgo-Life® Quantum MedBed Energy Technology® devices.

Advertising by Adpathway

         

 Advertising by Adpathway

Serbien: Der Autokrat kämpft ums Überleben

2 weeks ago 6

PROTECT YOURSELF with Orgo-Life® QUANTUM TECHNOLOGY

Orgo-Life the new way to the future

  Advertising by Adpathway

Serbiens Präsident Aleksandar Vučić muss befürchten, dass sein Versuch misslingt, sich zum Premierminister wählen zu lassen. Nun versucht er, seine Gegner zu überrumpeln.

28. September 2026, 20:08 Uhr

3 Kommentare
 Der serbische Präsident Aleksandar Vucic
Der serbische Präsident Aleksandar Vucic © Bastien Ohier/​Hans Lucas/​AFP via Getty Images

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat sein Amt zurückgegeben. Freiwillig. Doch bevor man sich fragt, ob hier für Balkanverhältnisse ein Wunder geschehen ist, ob ein allmächtiger Politiker von seinem Schlag tatsächlich einfach geht: Die Antwort ist Nein.

Vučić ist von seinem Präsidentenamt nur deshalb zurückgetreten, um als Spitzenkandidat seiner Partei SNS (Serbische Fortschrittspartei) bei den Parlamentswahlen am 25. Oktober anzutreten. Gewinnt er, wird Vučić das Amt des Premierministers Serbiens übernehmen und weiter die Geschicke des Landes bestimmen. Dass er noch als Präsident den Wahltermin auf einen so frühen Zeitpunkt legte, zeigt, dass er nicht etwa auf einen fairen Wettbewerb aus ist, sondern die Opposition schlicht überrumpeln will.

Wo er ist, da ist die Macht

Das Manöver erinnert an den russischen Herrscher Wladimir Putin. Der war 2008 nach zwei Amtszeiten als Präsident zurückgetreten. Sein Vertrauter Dimitri Medwedew folgte ihm ins Präsidentenamt und ernannte Putin zum Premier. 2012 kehrte Putin in das Präsidentenamt zurück, so mächtig wie eh und je. In einer ähnlichen Lage wie damals Putin steckt heute Vučić: Die Amtszeitbegrenzung würde seine Karriere im kommenden Jahr beenden. Und was für Putin gilt, das gilt auch für Aleksandar Vučić: Wo er ist, da ist die Macht, egal welches Amt er bekleidet.

Am Tag seines Rücktritts trat Vučić auf wie das Klischee eines machtvollkommenen Balkanfürsten. Er begnadigte insgesamt 23 Männer und Frauen, die – wie er sagte – »mit den schrecklichen Ereignissen der letzten eineinhalb Jahre in Verbindung standen«. Gemeint waren die Massenproteste, die Serbien seit November 2024 erfasst haben. Damals stürzte in der nordserbischen Stadt Novi Sad das Vordach des Bahnhofs ein, 16 Menschen starben. Der Vorfall wurde zu einem Symbol für die grassierende Korruption im Land, denn offenbar stürzte das Vordach ein, weil bei seinem Bau Geld abgezweigt und billige Materialien verwendet worden waren.

Die Speerspitze der Protestbewegung bildeten Schüler und Studenten. Auf dem Höhepunkt der Protestbewegung gingen in der Hauptstadt Belgrad mehrere Hunderttausend Menschen auf die Straße und forderten den Rücktritt Vučićs. Der ließ die Demonstranten durch seinen Propagandaapparat als Feinde des Vaterlandes denunzieren, ließ Tausende Polizisten in Kampfmontur aufmarschieren und mobilisierte seine Anhänger, von denen viele aus der gewaltbereiten Hooliganszene kommen. All das sollte die Demonstranten einschüchtern. Doch das gelang ihm nicht.

Und das ist wohl auch ein Grund für die Begnadigung in letzter Minute. Vučić begründete, er habe ihre Freilassung veranlsasst, »weil sie so jung sind.« In jedem Land der Welt, so Vučić, wären sie zu mehreren Jahren Haft verurteilt worden. »Aber ich will jeden jungen Menschen beschützen, weil ich glaube, dass es die Hoffnung gibt, sie könnten sich in Zukunft ändern!«

Wie einer, der fürchtet, dass seine Zeit abgelaufen ist

So spricht ein machtgewohnter Autokrat. So handelt aber auch einer, der fürchtet, dass seine Zeit abgelaufen ist. Tatsächlich liegt Vučićs SNS in Umfragen zwar in Führung, aber die Meinungsforschung in Serbien ist nicht sehr zuverlässig und Vučić ist mit der »Liste der Studenten« ein ernst zu nehmender Gegner erwachsen. An ihrer Spitze steht ein Überraschungskandidat, der Arzt Ilija Srdanović. Der Mann hat keine politische Erfahrung, ist aber unverbraucht und gilt als integer. Srdanović verfügt außerdem über einen Sinn für Humor. Als ihn Vučić zu einem direkten Fernsehduell aufforderte, lehnte er mit der Begründung ab, dieser sei »dafür nicht ausreichend qualifiziert.« Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Autokrat unter dem Gelächter seiner Untertanen begraben wird.

Read Entire Article

         

        

Start the new Vibrations with a Medbed Franchise today!  

Protect your whole family with Quantum Orgo-Life® devices

  Advertising by Adpathway